Der Beginn einer langen, schweren Reise Richard Volkmann

This is it.

Jetzt wird’s ernst. Aber: Jeder Tag bringt uns dem Ende des Albtraums näher.

Vorhin bin ich am Münchner Hauptbahnhof in diesen ICE gestiegen. Wenn ich nachher in Berlin wieder aussteige, ist Donald Trump schon Präsident. Das hat etwas Surreales.
Ganz und gar real ist demgegenüber die Zigarre, die ich mir noch flink gekauft habe: Sie soll glimmen, sobald das Weiße Haus nicht mehr orange ist, also hoffentlich bald. Für mich wie für viele andere beginnt heute zwar eine schwierige Ära, aber ich mache notgedrungen genauso weiter wie bisher und zähle die Tage bis zum Ende der Amtszeit. Ab heute heißt jeder neue Tag ein Tag weniger Trump.



Studierter Historiker aus München, leidenschaftlicher Kartensammler und im Brotberuf in der jüdischen Bildungsarbeit aktiv. Bestens vertraut mit der Rolle als liberaler Exot und Quotenkapitalist. Hier und bei den Ruhrbaronen schreibt er zu deutscher und amerikanischer Politik und Israel. Sein Motto: „Geheimratsecken wollen auch schön eingerichtet sein!“


Mit freundlicher Unterstützung von johannesdultz.com