Die Corona-Demonstrationen zeigen, dass immer mehr Menschen Spektakel mit Politik verwechseln. Nicht zuletzt "ironische" Politprojekte haben dafür den Weg bereitet – nur, dass heute niemand mehr lacht.
Die Wahl Thomas Kemmerichs zum Ministerpräsidenten Thüringens war ein Feuerwerk des politischen Dilettantismus. Das bürgerliche Lager hat sich von den Radikalsten der Radikalen in der AfD vorführen lassen.
Das "Zentrum für Politische Schönheit" möchte mal wieder aufrütteln. Doch der Missbrauch der Asche von Holocaustopfern ist eine geschmacklose Selbstermächtigung.
Der Journalist Tilo Jung hängt einem simplen politischen Weltbild an, in dem die Rollen von Tätern und Opfern klar verteilt sind. Politische Substanz? Nicht vorhanden.
Notstandsrhetorik zerstört politische Kultur - auch in der Klimafrage. Politische Weitsicht und die Regeln des Rechtsstaates sind heute wichtiger denn je.
Aus guten Gründen ist Deutschland ein politischer Zwerg auf der Weltbühne. Seine Diplomaten überschätzen sich maßlos und seine Journalisten sind zu nah am Wasser gebaut. Die jüngste UN-Sicherheitsratssitzung zum Nahen Osten zeigt das beispielhaft.
Henryk M. Broder war mal ein journalistisches Genie. Er könnte es immer noch sein. Doch er hat sich anders entschieden – und liefert Textvorlagen für die Mistgabelfraktion.
Keinen Piep wird "Der Spiegel" bis auf Weiteres von sich geben können, ohne dass Querulanten mit gab.ai-Link in der Twitter-Bio jeden I-Punkt zerpflücken. Schlimmer noch: Die ganze Branche wird darunter leiden.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
Die Senatsanhörung über Donald Trumps Richterkandidaten Brett Kavanaugh bestätigt ein uraltes Verhaltensmuster: Menschen tun abgrundtief Böses und amüsieren sich darüber – immer
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