Anna Veronika Wendland

Dr. Anna Veronika Wendland ist Osteuropa- und Technikhistorikerin und liebt Grenzgänge zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. Forschungsbedingt arbeitet sie ab und zu in Kernkraftwerken. Sie lebt mit Mann und drei Söhnen in Leipzig. In ihrer Freizeit arbeitet und schreibt Dr. Wendland als garantiert unbezahlte Atomlobbyistin für den Verein „Nuklearia“, der sich die kerntechnische Re-Alphabetisierung der Deutschen zum Ziel gesetzt hat.


AfD und AKW

Die AfD wird von Freunden wie Kritikern gerne als „Atompartei“ dargestellt. Auch Anhänger und Gegner der Kernenergie sind sich darin einig. Doch stimmt dieses Image? Ein kleiner Exkurs in die real existierende Energiepolitik der AfD.

Yogakurs in der Notaufnahme

Welcher ist der richtige Weg beim Netzausbau? Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, widerspricht in der ZEIT Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Die zunehmenden Turf Wars verschiedener Fraktionen von Energiewende-Befürwortern zeigen vor allem eines auf: die Krise der Energiewende…

Atomlobby kaputt

Outet man sich in Deutschland als Anhänger der Kernenergie, dann ist meist der Vorwurf des „Atomlobbyismus“ nicht weit. Aber wo ist die deutsche Atomlobby eigentlich hin? Unsere Autorin hat sie gefunden: auf dem Friedhof.

Grüner Mut, Grüne Angst

„Eine mutige Gesellschaft lässt sich keine Angst machen“, plakatierten die Grünen zur Europawahl. Doch davon ausgenommen ist die Lieblingsangst der Grünen, die Atomangst. Eine Fallstudie aus der niedersächsischen Provinz – und ein Vorschlag zur Angsttherapie.

Lieber Lichtblick!

Unsere Autorin war auf dem Straßenfest in Leipzig-Connewitz und führte ein aufschlussreiches Gespräch mit zwei Kundenberatern des Ökostrom-Anbieters „Lichtblick“. Der Disput ist symptomatisch für den Zustand der energiepolitischen Diskurse in unserem Land.

Tschernobyl im Kino

Unsere Autorin war als technikhistorische Expertin bei der Presse-Premiere eines Seriendramas über den Reaktorunfall von 1986. Ein Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der Darstellung einer Atomkatastrophe auf der Leinwand.

Die Tragik der Ukraine

Ostern findet in der Ukraine die Stichwahl für das Präsidentenamt statt. Nach Umfragen liegt Newcomer Wolodymyr Selenskyj unerreichbar vor dem Amtsinhaber Petro Poroschenko. Doch die Vorstellung vom unverbrauchten, unbelasteten Kandidaten ist eine risikoträchtige Illusion, meint unsere Autorin.

Die nukleare Gretchenfrage

„Wie hältst du‘s mit der Kernenergie?“ Das ist eine Frage, um die sich die medial omnipräsente Klimastreik-Bewegung bislang herumgedrückt hat. Bis ihre jugendliche Gründerin Greta Thunberg sich dazu äußerte – und von ihrem erwachsenen Umfeld sogleich wieder zurückgepfiffen wurde.