Judith Sevinç Basad

Judith Sevinç Basad studierte in Stuttgart und Berlin Philosophie, Germanistik und Neuere Deutsche Literatur. Sie schrieb für Tagesspiegel Causa, WELT und FAZ über Feminismus, den Islam und Antisemitismus. Sie arbeitete für die von Seyran Ateş gegründete Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin-Moabit, die einen liberalen und geschlechtergerechten Islam praktiziert. Im Moment lebt sie in Zürich und volontiert im Feuilleton der NZZ.


Krieg der Sternchen

Ausweitung der Kampfzone! Weil Feministinnen nicht mehr von echter Gewalt und Diskriminerung betroffen sind, müssen sich sich nun vom generischen Maskulinum oder einem männlichen Blick in einem Gedicht verletzt fühlen. Dabei geht es ihnen nur darum: Macht!

Hochgradig antifeministisch

Die Gedicht-Zensorinnen der Alice-Salomon-Hochschule zwingen ihre Opferattitüde anderen auf – in diesem Fall allen Betrachtern der Hauswand mit Eugen Gomringers Lyrik. Der moderne Feminismus sitzt – wieder mal – einem gefährlichen Irrtum auf: Die Gesellschaft lässt sich nicht zu einem…