Judith Sevinç Basad

Judith Sevinç Basad studierte in Stuttgart und Berlin Philosophie, Germanistik, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaften. Sie schrieb für Tagesspiegel Causa, WELT, FAZ und NZZ über Feminismus, den Islam und Antisemitismus. Im Jahr 2018 arbeitete sie für die von Seyran Ateş gegründete Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin-Moabit, die einen liberalen und geschlechtergerechten Islam praktiziert. 2019 absolvierte Basad ein Volontariat im Feuilleton der NZZ. Im Moment arbeitet sie als freie Autorin in Berlin.


Krieg der Sternchen

Ausweitung der Kampfzone! Weil Feministinnen nicht mehr von echter Gewalt und Diskriminerung betroffen sind, müssen sich sich nun vom generischen Maskulinum oder einem männlichen Blick in einem Gedicht verletzt fühlen. Dabei geht es ihnen nur darum: Macht!

Hochgradig antifeministisch

Die Gedicht-Zensorinnen der Alice-Salomon-Hochschule zwingen ihre Opferattitüde anderen auf – in diesem Fall allen Betrachtern der Hauswand mit Eugen Gomringers Lyrik. Der moderne Feminismus sitzt – wieder mal – einem gefährlichen Irrtum auf: Die Gesellschaft lässt sich nicht zu einem…