Bei der Wahl in Berlin wurde zum ersten mal der Zionismus zum innenpolitischen Thema. Und die Linke hat mit dem Antizionismus gewonnen. Das ist die Zäsur des 20. September 2026.
Die deutsche Politik ist weitgehend von Mutlosigkeit geprägt. Notwendige Reformversuche scheitern, ein phantasieloses „Weiter so“ lähmt die Republik, die technokratische Entpolitisierung verstärkt die Krise. Unser Gastautor, der Historiker Tim B. Müller, zeigt in seinem Essay, wie das Land aus der Misere kommen kann.
Der SPD-nahe Erhard-Eppler-Kreis um Ralf Stegner hat ein „Manifest für den Frieden“ veröffentlicht. Das verlangt nach einer kritischen Betrachtung. Sie zeigt sich sogar mehr als notwendig. Eine Rezension von Karl Adam
Peter Thiel ist weder der Künder einer postdemokratischen Tech-Diktatur noch der originelle Kritiker einer allzu verwalteten Welt. Er ist ein von der eigenen Sterblichkeit zutiefst verängstigter Mann, der in Science-Fiction-Träumen der 1950er Jahre den Ausweg aus seiner existenziellen Sinn-Krise sucht.
Viel wird über mögliche Vergesellschaftungen durch einen von der Linkspartei geführten Berliner Senat gesprochen. Aber viel wahrscheinlicher ist ein Rückgang der Inneren Sicherheit in Berlin durch linke Politik. Ein Blick auf eine Reihe bedenklicher Vorhaben.
Was sich in meinem Notizbuch angesammelt hat Wer Reiche aus dem Land treibt, treibt Reichtum aus dem Land. Zurück bleibt Armut. *** Umfragen zeigen, dass weite Teile der Bevölkerung durchaus erkennen, welche Sozialreformen nötig wären, um das Land wieder voranzubringen. Gleichzeitig ist die große Mehrheit aber nicht bereit, diese Reformen zu akzeptieren. Matthias Alexander hat dies kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung so zusammengefasst: „Die Botschaft einer Mehrheit an die Politik lautet: Lasst mich in Ruhe. Und sorgt für ein
Es gehört zu den Merkwürdigkeiten demokratischer Parteien, dass sie vor einer Wahl sehenden Auges die falschen Kandidaten aufstellen – und den Sieg von Populisten und Radikalen ermöglichen. Warum ist das so? Und wie könnte man es besser machen?
Salonkolumnist und City-on-the-Hill-Co-Host Hannes Stein hat einen Spionageroman geschrieben. In "Das Messias-Komplott" geht es um eine alternative Geschichte des Nahen Ostens. Mit dem deutsch-britischen Journalisten und Autor Alan Posener spricht Stein über sein Werk, Israel und seine Nachbarschaft und die Protagonistin seines Buchs, Maya Goldschein.
Ein Arbeiterkind, Jahrgang 1933, wird Sozialdemokrat und arbeitet sich hoch: Eigenheim, BMW, Omega. Über einen Großvater, für den Konsum kein Widerspruch zur Partei war, und über eine SPD, der die Leute abhandengekommen sind, aus denen sie entstand.
Das rechtspopulistische Regime Viktor Orbáns in Ungarn ist gestürzt worden. Doch sein politisches Drehbuch aus Antiliberalismus, EU-Feindlichkeit und Günstlingswirtschaft findet potentielle Nachahmer in vielen Ländern Europas.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
Statt eines Befreiungsschlages gab es in Ramstein ein weiteres Mal nur mehr vom Gleichen. Deutschlands Hinhaltetaktik in der Panzerfrage schwächt den Westen
Alexander Gauland pflegt schon länger ein eigentümliches Verhältnis zur NS-Vergangenheit. Seine Rede vom Nationalsozialismus als "Vogelschiss" relativiert sowohl dessen Bedeutung in der
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