Erinnern wir uns, die wir es auf die eine oder andere Art erfahren haben oder gar telematisch dabei gewesen sind, und das sind weltweit viele Millionen – ausgenommen sind jene, die bis zu diesem Tag nicht geboren waren. Erinnern wir uns, weil da etwas begann, von dem es bis dahin nur einen Vorschein gab, den kaum einer ernst nahm. Erinnern wir uns an diesen Tag, der unser Kennedy-Tag ist, von dem nicht nur die US-Amerikaner fragen können: Wo bist Du gewesen, als die Flugzeuge in die Türme flogen und diese kollabierten? Dieses Attentat fand nicht auf einer abgesperrten Straße statt, von dem es als Dokument nur einen unscharfen, verwackelten 8mm-Film von 26 Sekunden Länge gibt. Dieser Anschlag war größer angelegt – so groß und so ausgefeilt inszeniert, damit ihn jeder auf der Welt live mitverfolgen konnte.
DIE TOTALE ZERSTÖRUNG
In den frühen Morgenstunden dieses 11. September 2001, einem Dienstag, beginnen 19 junge Männer mit einer spirituellen Reinigung, der sie auf ihre Handlungen in den nächsten Stunden auf vier amerikanischen Flughäfen und in vier Passagierflugzeugen vorbereiten sollen. Sie folgen einer „Geistlichen Anleitung“, mit dem sie ihren gemeinsamen Treueeid, zu sterben, und die Erneuerung ihrer Intention als eine Selbstermahnung für ihre folgenden Taten immer wieder rekapitulieren. Sie lesen die achte und die neunte Sure des Koran; in der letzten fordert der Prophet Mohammed seine Anhänger auf, die Heiden zu töten, wo immer man sie antreffe. Die Anleitung bietet auch praktische Hinweise. Liegen alle Dinge bereit: Koffer, Kleidung, Papiere? Sind die Messer geschärft, um dem „Schlachtopfer schnell Frieden zu geben“? Ist die Kleidung gestrafft, so wie sie die Muslime in der Frühzeit trugen? Danach folgen Anweisungen für eine rituelle Waschung. Zur dezidierten Planung gehört auch, sich des genauen Vorgehens am Flughafen und in den Flugzeugen zu vergewissern. Am Flughafen gilt es, in seinen Absichten unerkannt zu bleiben. Zur Hilfe, sprich: zur Beruhigung, soll der Kämpfer – denn das sind sie nun – das Gebet „Gott ist größer als alle seine Geschöpfe“ still rezitieren; so kann er lächeln, gelassen und unerkannt bleiben. Wenn der Kämpfer im Flugzeug sitzt, bittet er Gott – wie immer innerlich – ihm das Märtyrertum zu verleihen, um den Kreuzzug vollenden zu können und ins Paradies zu kommen. Auf ein unsichtbares Zeichen hin springen die 19 Männer dann irgendwann zwischen 8 und 10 Uhr Ortszeit in den vier Flugzeugen von ihren Sitzen auf, rufen „Allahu akbar!“ („Gott ist groß!“), töten und verletzten Flugpersonal, übernehmen die Cockpits und fliegen zwei Maschinen in die beiden Türme des World Trade Center, eine Maschine ins Pentagon und bringen eine weitere, die eigentlich mitten ins Capitol fliegen sollte, letztlich über Pennsylvania zum Absturz, weil Passagiere, die per Telefon von Angehörigen erfahren haben, was vor sich geht, revoltieren; doch es gelingt den Passagieren nicht, ins gekaperte Cockpit vorzudringen.
Das ist der unsichtbare Teil des 11. September.
Was wir sehen, die wir durch Zufall den Fernseher eingeschaltet haben oder weil uns Nachbarn oder Freunde, die was gehört haben, informieren, ist die totale Zerstörung. Ein Flugzeug ist um 8.46 Uhr – in Deutschland ist es schon sechs Stunden später, und die Kinder sind von der Schule gekommen – in den oberen Teil des Nordturms des World Trade Center gerast, einem gigantischen Bürohaus im Süden Manhattans, das die New Yorker Skyline seit fast dreißig Jahren prägt. Passanten und Kameras, alle schauen entsetzt auf den Qualm, der aus den getroffenen Stockwerken quillt. Zu diesem Zeitpunkt heißt die Frage noch: Wie kann so etwas passieren? Die Antwort folgt keine zwanzig Minuten später: „Mit Absicht.“ Die Schreckensschreie, die man hört, als ein weiteres Flugzeug in den Südturm des WTC rast, kann man nicht vergessen. Jetzt weiß jeder, der das sieht, das er Zeuge einer noch nie da gewesenen Attacke ist. Jede Schaulust verwandelt sich in einen Schock. Feuerwehr und Polizei sind alarmiert und unterwegs; sie versuchen, sich zu diesem Zeitpunkt ein Bild der Lage zu machen und zu den betroffenen Stockwerken im Nordturm hochzuarbeiten. Sie kreuzen auf den Treppen ihren Weg mit den Menschen, die unterhalb der Einschlagszonen waren. In den Etagen über den brennenden Stockwerken ahnen die Menschen an den eingeschlagenen oder durch Druck geborstenen Fenstern, dass sie nicht zu retten sind. In ihrer Verzweiflung vor dem näher kommenden Feuer, dem Rauch und den Gasen springen etliche in die Tiefe.
Um 9:59 kollabiert der Südturm. Die Hitze des brennenden Kerosins hat die Trägerstruktur des Gebäudes schmelzen lassen. Knapp eine halbe Stunde nach dem Südturm stürzt auch der Nordturm ein. Wo vorher Fassungslosigkeit und Entsetzen auf den angrenzenden Straßen war, grassiert nun die blanke Panik. Alle versuchen sich aus der Katastrophenzone zu retten, fliehen über die Brooklyn Bridge oder direkt nach Norden. Eine Lawine aus Staub, Beton, Stahl, Glas, Papier, Möbeln, Geräten, Schuhen und Leichenteilen stürzt hernieder. Aber das ist keine Lawine, das ist Armageddon. Alles, was einmal einen Sinn, einen Zweck, eine Bedeutung für Menschen hatte, ist zerstoben und liegt über das südliche Manhattan verteilt. Selbst der Mythos des Helden, der sich anschickte, die Menschen in den oberen Stockwerken zu retten, verliert seinen Nimbus, weil ein Held in einem Feld völliger Vernichtung nichts bewirken kann. Provisorische Leichenschauhäuser müssen eingerichtet werden. Die Gesichter der Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter, beschreiben Lähmung, Entsetzen, Erschöpfung, Verzweiflung, Ohnmacht. Wir sehen in einer Schalte, wie das Gesicht von Präsident George W. Bush versteinert, als er in einer Schule erfährt, das die USA angegriffen werden. Eine der lebendigsten, kreativsten, potentesten, modernsten und buntesten Metropolen der Welt ist zu einem großen Teil in ein Lost Place, eine real gewordene Dystopie verwandelt worden. Jemand schreibt in die pudrige Asche auf einem Wagendach: „Welcome to Hell“. In den Tagen darauf teilen und mischen sich im Land die Gefühle von Depression, Trauma, Wut und Sorge. Bald erscheinen „Missing“-Zettel, kleine Suchanzeigen nach Vermissten, auf Telefonzellen und Schaufenstern leerstehender Geschäfte. Kerzeninselchen, mit Flaggen und Blumen drapiert, wachsen auf den Trottoirs. Die üblichen Verschwörungstheorien gehen viral, unter Ausklammerung der Täter. „Peace and Love“ ruft es von den Wänden, aber auch „Nuke them all“, „Fuck you Bin Laden“ und „God bless America“. Ein Foto macht weltweit die Runde: ein beschädigter, verstaubter Coca-Cola-Laster vor verborgenen Paneelen der Aluminiumfassade des WTC. Rund dreitausend Menschen sind ermordet worden, über sechstausend verletzt. Dieser Tag, heißt es allerorten, wird die Welt verändern.
VOM DOPPELFANAL ZUM ISLAMO-GAUCHISMUS
Eine Ideologie, einmal in die Welt gesetzt, ist aus dieser niemals vollständig zu tilgen. Trotz Aufklärungsarbeit und anderer Vernunfttherapien bleiben in der Menschheit toxische Ideen, Verheißungen und Obsessionen zurück, wie Viren in Wirtstieren. Der Faschismus ist nicht vertrieben, der Kommunismus nicht und auch nicht die dritte große ideologische Menschheitsdrangsal, der muslimische Fundamentalismus in Form von Islamismus oder Salafismus. Sie alle müssen bekämpft, d.h. eingedämmt werden.
Seit dem 11. September haben die USA, hat der Westen, haben auch andere Demokratien, aber auch Autokratien Erfolge im Kampf gegen den Dschihadismus, also gegen die offen militante Form des Islamismus, zu verzeichnen. Dem „Krieg gegen den Terror“, der aus dem 11. September hervorging, fielen neben Osama bin Laden, dem Anführer von Al Qaida, auch viele andere Dschihadisten wie auch Zivilisten zum Opfer. Auf der anderen Seite hat es seit 1979 geschätzt rund 200.000 Tote durch den Dschihadismus gegeben; die meisten Opfer in muslimischen Ländern, zuletzt vor allem in Mali, Burkina Faso, Niger und dem Norden Nigerias. Trotzdem – und das ist kein geringes Problem – soll die Terrorunterstützungsrate in muslimischen Ländern im Durchschnitt immer noch bei knapp 20 Prozent liegen; das sind fast 400 Mio. Menschen.
Wenn auch der islamische Staat (IS) seit seinem Auftauchen und den anfänglichen Erfolgen im Jahr 2013 heute durch Militäreinsätze in seinem Ursprungsgebiet in der irakisch-syrischen Wüste stark zurückgedrängt wurde und kaum noch zivilisationsmüde Europäer und Nordafrikaner mit Snuff-Videos von Enthauptungen anzieht, so übt er doch immer noch genug Anziehungskraft aus, um vor allem in der europäischen Diaspora Muslime zu terroristischen Anschlägen zu animieren.
Spektakuläre terroristische Kommandoaktionen wie der 11. September oder der Überfall auf das Bataclan oder die Redaktion von Charlie Hebdo oder auf das Einkaufszentrum in Nairobi oder der Anschlag in Bali usw. sind durch eine verbesserte Ermittlungsarbeit und strengere Sicherheitsgesetze in den letzten Jahren selten geworden. Der 11. September ist stattdessen in die Breite gegangen – mit einer kaum aufzulistenden Zahl kleinerer Terroranschläge. Während die Attentäter des 11. September sehr auf ihre religiöse Märtyrer-Mission, ihren mörderischen Gottesdienst, ihre Vision von erlösender physischer und spiritueller Reinheit als Schlüssel für die Paradiespforte bedacht waren, sind die Attentäter heute meist im Internet Radikalisierte, isolierte oder wie die Mörder im Pariser Konzertsaal Bataclan sich gegenseitig aufputschende islamistische Kombattanten gegen die westliche Welt, gegen die freie Gesellschaft, gegen die Juden oder einfach Andersdenkende, Anderslebende und Andersaussehende. Der Islamismus bietet metaphysisch obdachlosen, identitätsschwachen, sinnentleerten, delinquenten, sexuell frustrierten, zu Radikalität und Gewalt neigenden oder lebensmüden Personen einen Halt in der scheinbar revolutionären, aber eigentlich nihilistischen Tat – wie so viele radikale Ideologien mit hohem Fanatismus-Gehalt. Ihre Führer und Chefideologen haben ein Spinnennetz aus religiösen und politischen Versatzstücken gebaut, in dem sich immer wieder Menschen – vor allem männliche Asylsuchende – verfangen, die irgendwann, wie auf Knopfdruck, mit Messern, Macheten oder Kraftfahrzeugen preiswerte und unaufwendige Morde begehen, ohne die Hemmschwelle der Selbsttötung überwinden zu müssen.
Der 7. Oktober 2023, der Tag des Überfalls der islamistischen Hamas und anderer terroristischer Gruppen auf Israel, hat dann einen neuen, sehr wirksamen Aspekt bei der ideologischen Durchdringung schwach resilienter Gesellschaften ins Spiel gebracht. Dieser Angriff war ein neuer Kulminationspunkt, der Druckwellen in die gesamte Region und weit darüber hinaus ausgelöst hat – und zwar strategischer Art: Es ist der Hamas direkt nach der Tat eine Täter-Opfer-Umkehr gelungen, wie es selbst Al Qaida am 11. September nicht gelungen war, obwohl von links die Schuld sofort bei den attackierten USA gesehen wurde und nicht in der islamistischen Ideologie, die den westlichen Lebensstil, der auf Demokratie, Freiheit, Individualismus und Säkularismus fußt, ablehnt und als das entscheidende Hindernis für die Verwirklichung einer gottgefälligen Ordnung nach den Regeln von Koran und Scharia ansieht. Aber die terroristischen Anschläge Al Qaidas in den Jahren nach 2001 (zum Beispiel in Madrid und London) machten zu sehr deutlich, dass es einen Großangriff auf den Westen und auch seine arabischen Verbündeten gab, in dem es schlicht um die Herrschaft in einer künftigen Weltordnung ging – und diese sollte der Islam prägen. Dem konnten maßgebliche Mehrheiten in den betroffenen Ländern dann doch keine Sympathie entgegenbringen.
Aber der Islamismus ist in seinem Kampf schon weit gekommen seit dem ersten Doppelfanal im Jahr 1979, als der Ayatollah Khomeini im Iran einen Gottesstaat etablierte und in Mekka rund 500 Dschihadisten die Große Moschee wochenlang besetzten mit dem Ziel, die Saud-Dynastie zu stürzen. Beide Ereignisse markieren das Verhältnis zum Islamismus von Teilen der westlichen Gesellschaften und der Golfstaaten bis heute: durch Sympathie, Fehleinschätzung und heimlicher wie offener Kooperation. Als Khomeini im Iran die Macht übernahm, wurde er von vielen Linken wie Michel Foucault oder Joschka Fischer als Projektionsfigur für eine befreiende, antikapitalistische Revolution gesehen; Bundeskanzler Helmut Schmidt konstatierte, dass die Ayatollahs das Land auf Dauer nicht regieren könnten; Saudi-Arabien begann, international den Bau von Koranschulen zu finanzieren und islamistische Strömungen zu hätscheln; Katar fördert bis heute die Hamas (und wird darin nur noch vom Iran übertroffen). Vor allem haben die Saudis Jahrzehnte ein doppeltes Spiel gespielt: Sie wollten stets ihre am Westen orientierte ökonomische Modernisierung vorantreiben, sich aber als streng gottesfürchtige Muslime ausweisen. Das Spiel hat nicht funktioniert. Die Attentäter vom 11. September waren fast alle Saudis (von denen einige in Deutschland lebten).
Vor etlichen Jahren stellte der französisch-algerische Schriftsteller Boualem Sansal richtig fest, dass sich der Islamismus unter dem Deckmantel des Islam und im Schatten arabischer Diktaturen seinen Platz in der Welt teilweise durch die Umwandlung in einen ideologischen Diskurs erobert habe. Man muss hinzufügen: mittlerweile auch unter dem Deckmantel von Wohlfahrtsorganisationen, in etlichen Moscheen der westlichen Welt, in den globalen digitalen Propagandazellen und in Bündnissen mit der Linken in Europa und den USA. Und man muss weiter hinzufügen: mittlerweile mit einem bizarr anmutenden Erfolg.
Das hängt mit jenem 7. Oktober zusammen und der unerschütterlichen Neigung der Linken, jedes antiwestliche Gewaltunternehmen als progressive, postkolonialistische, antikapitalistische, antiimperialistische, sozialrevolutionäre Befreiungsbewegung zu lesen. Und das entgegen aller wissenschaftlichen Fakten. Es wird neben dem Verständnis für den Islamismus nicht nur ein Schutzwall, eine Pufferzone, ein Cordon sanitaire zu dessen Gunsten errichtet, der ihn durch Relativierung und Verharmlosung vor angemessenen scharfen Invektiven und Maßnahmen bewahren soll – nein, man hält Islamisten irgendwie für Good Guys, mit denen man eine schöne progressive Allianz eingehen kann. Die Gender-Theoretikerin Judith Butler ist diesbezüglich seit vielen Jahren eine Vordenkerin. Und auch Deutschlands linke TikTok-Ikone Heidi Reichinnek sieht bei Linken und Islamisten gemeinsame Werte, vor allem den Antikapitalismus und die soziale Gerechtigkeit. Die schwerreichen Anführer der Hamas – nur um ein Beispiel zu nennen – würden, wenn sie solche Einlassungen läsen, in ihren noblen Villen am Golf aus dem schenkelklopfenden Gelächter nicht mehr herauskommen.
Zur linken Verharmlosung des Islamismus gehört auch, dass immer wieder eine Trennlinie zwischen einem angeblich friedfertigen, letztlich politisch progressiven Islamismus und einem reaktiv eskalierenden Dschihadismus gezogen und dabei unterschlagen wird, dass beispielsweise ein islamistisches Regime wie das der Taliban in Afghanistan nach der siegreichen „Beendigung“ seiner dschihadistischen Phase nicht nur mindestens die Hälfte seiner Bevölkerung, die Frauen, brutal unterdrückt, sondern auch Terroraktionen gegen das Nachbarland Pakistan fördert. Man könnte seine progressiven Blicke auch gen Iran wenden, dessen islamistisches Regime reihenweise Oppositionelle mit dem Vorwurf „Krieg gegen Gott“ seit seiner Gründung heimlich oder öffentlich hinrichten lässt. Ganz zu schweigen von der iranischen Unterstützung für die radikalislamistischen Milizen wie Hisbollah oder Huthis, die, je nach Bedarf, Krieg gegen die Nachbarn auf kleiner Flamme oder massiv zu führen bereit sind.
Besonders gut funktioniert die Allianz zwischen Linken und Islamisten, wenn es gegen Israel und die Juden geht. Eine besondere Rolle spielt dabei der latente Antisemitismus der Linken: Er ist in den letzten Jahren vom Postkolonialismus, von Ökoradikalen und den Handlangern der Hamas im Westen so geschickt wie skrupellos „befreit“ und zu einem Endlösungsantisemitismus hochgerüstet worden, der in der Auslöschung Israels die Lösung aller Probleme bis hin zum Klimawandel propagiert. Der Islamismus hat mit seinem tiefsitzenden eliminatorischen Antisemitismus – horribile dictu – einen Schlüssel zu den Herzen und Hirnen der Linken gefunden, und diese haben sich gerne geöffnet, weil sie sich einreden, das käme den Palästinensern zugute oder dem Klima oder der sozialen Gerechtigkeit – und dann ist es doch nichts weiter als Hass gegen Israel und die Juden.
Was nützt es, wenn sich die Sicherheitsbehörden immer besser auf die Terrorgefahr durch Islamisten einstellen und viele Anschläge verhindern, die Linke aber bewusst ein Appeasement gegen den Islamismus betreibt, der von seinen Anhängern nicht anders als eine Ermutigung, als ein Ansporn zur gesellschaftlichen Unterwanderung verstanden werden kann? Dieser Islamo-Gauchismus, dieses ideologische und politische Bündnis zwischen Linken und Islamisten, ist mittlerweile eine innere Gefahr für Europa. Da wundert es nicht, dass die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland zwanzigmal größer ist als die der rechts- und linksextremistischen zusammen. Das ist das fürchterliche, gefährliche wie bedauernswerte Vermächtnis der Anschläge vom 11. September 2001, das wir erst dann weitgehend abschütteln können, wenn es ein Ende hat mit der Verharmlosung des Islamismus in diesem Land.
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