Ferngespräch: Bild vs. Drosten – was soll das eigentlich?

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Was steckt hinter der Kampagne gegen die Wissenschaft? Das fragen wir uns im Salonkolumnisten-Ferngespräch und suchen Antworten.

Während Deutschlands Maßnahmen gegen die vom neuartigen Coronavirus ausgelöste Erkrankung Covid19 international als maßvoll und erfolgreich angesehen werden, wählt die wichtigste Boulevardzeitung unter Führung von Julian Reichelt sich ein bemerkenswertes Opfer für eine Kampagne: ausgerechnet Prof. Christian Drosten, dessen Team den von der WHO empfohlenen und weltweit erfolgreich eingesetzten Test auf Coronaviren entwickelte und der in seinem erfolgreichen „Coronavirus Update“ beim NDR der Republik geduldig und sachlich die wissenschaftlichen Entwicklungen zum Thema erläutert. Wir fragen uns im Ferngespräch der Salonkolumnisten, was das soll. Es sprechen: Marisa Kurz, studierte Philosophin, die außerdem ihr Studium der Biochemie mit einer Masterarbeit zu Coronaviren abschloss und in einem Jahr ihr Medizinstudium beenden wird. Ludger Weß, er schreibt seit den 1980er Jahren über Wissenschaft, vorwiegend Gen- und Biotechnologie. Davor forschte er als Molekularbiologe an der Universität Bremen. 2006 gehörte er zu den Gründern von akampion, das innovative Unternehmen bei ihrer Kommunikation berät. 2017 erschienen seine Wissenschaftsthriller „Oligo“ und „Vironymous“ bei Piper Fahrenheit, 2020 das Sachbuch „Winzig, zäh und zahlreich – ein Bakterienatlas“ bei Matthes & Seitz. Jan-Philipp Hein, Herausgeber der Salonkolumnisten. David Harnasch, Geschäftsführer der Salonkolumnisten, moderiert.




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