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Kniefall des Rechtsstaats

Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen offenbaren ein monströses Aufklärungsversagen. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Der Rechtsstaat macht einen Kniefall. Daran ändert auch eine neue Verfahrensordnung nichts.

Kassiert die Kirche ewig?

Weil vor mehr als 200 Jahren die Kirchen enteignet wurden, werden sie von den Bundesländern bis heute mit mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr alimentiert. Sowohl die Weimarer Reichsverfassung von 1919 als auch das Grundgesetz von 1949 verlangen, dass diese Staatsleistungen beendet werden. Doch die große Koalition bremst.

Staat ohne Gott

Zum Wesenskern einer rechtsstaatlichen Demokratie gehört es, dass Menschen die Freiheit und das Recht haben, zu glauben, was sie wollen. Für eine offene Zivilgesellschaft gilt: Der Bürger darf seinen Gott – oder mehrere Götter haben. Der Staat aber muss gottlos sein.

Eine Sache spricht für das Tanzverbot

Es ist jedes Jahr zum Karfreitag das gleiche Spiel: Irgendwelche Nichtreligiösen (in diesem Fall ich und das schon am Gründonnerstag) kritisieren, dass dieses christliche Fest so entgrenzt gefeiert wird, dass es jeden Menschen in Deutschland betrifft. Nun denn, auf in die 2017er-Runde dieses Streits: