Helmut Ortner

Jahrgang 1950, hat mehr als 90 nationale und internationale Zeitschriften und Zeitschriften entwickelt und relauncht. Darunter Magazine wie Focus, Cicero, chrismon und The European sowie eine Vielzahl natiuonaler und internationaler Tageszeitungen. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet. Daneben schrieb er zahlreiche Bücher, die bislang in 14 Sprachen übersetzt wurden, zuletzt »Dumme Wut, kluger Zorn« (2018) und »EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen. Eine Abrechnung«. Er ist Beiratsmitglied der Giordano Bruno-Stiftung und einfaches Mitglied bei Amnesty International. Neben der Schreiberei tritt er (mittlerweile nur mehr bei schönem Wetter...) als ambitionierter Rennradfahrer in die Pedale, ist begeisterter Eintracht-Frankfurt-Fan und Pat Metheny-Endlos-Hörer... Helmut Ortner lebt und arbeitet in Frankfurt und Darmstadt.


Ein fürchterlicher Jurist

Als NS-Marinerichter unterschrieb er Todesurteile. In der Bundesrepublik konnte er Karriere machen: Hans Filbinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg – ein Mann, der sich nicht mehr erinnern wollte. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit und ein Briefwechsel von heute.

Verkannte Helden

Wir sollten uns an zwei Männer erinnern, die in der Galerie deutscher Widerstandskämpfer lange Jahre ein Schattendasein führten: Georg Elser und Maurice Bavaud. Sie eigneten sich nicht für die Rolle des staatlich verklärten Helden. Eine Hommage.

Lob des Zorns

Ob Capitol-Erstürmung, Pegida-Pöbler oder Querdenker-Demos – der Wutmensch ist der politische Phänotyp der Stunde. Seine politische Chiffre reicht von links bis rechts, von esoterisch bis vollends wirr. Höchste Zeit, den guten Ruf des Zorns zu verteidigen. Zorniger Geist verachtet Dummheit…

Allah und die Linke

Aus Furcht, Rechten Zündstoff zu liefern, schweigt die Linke zum Thema Islam. Der „Islamophobie“-Vorwurf soll Kritiker mundtot machen. Es ist an der Zeit, die Zurückhaltung im Umgang mit dem politischen Islam aufzugeben. Galt nicht Religionskritik spätestens mit Voltaire einmal als…

Kniefall des Rechtsstaats

Die katholische Kirche und ihre Missbrauchs-Verbrechen offenbaren ein monströses Aufklärungsversagen. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Kirche, nicht das Leid der Opfer. Der Rechtsstaat macht einen Kniefall. Daran ändert auch eine neue Verfahrensordnung nichts.

Kassiert die Kirche ewig?

Weil vor mehr als 200 Jahren die Kirchen enteignet wurden, werden sie von den Bundesländern bis heute mit mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr alimentiert. Sowohl die Weimarer Reichsverfassung von 1919 als auch das Grundgesetz von 1949 verlangen, dass…

Beamtenland ist abgebrannt

Der Staat wendet Milliarden im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie auf. Zu diesen unvorhergesehenen Ausgaben kommt ein Dauerproblem für die Staatsfinanzen: die Pensionen der Beamten. In den kommenden 40 Jahren werden sie rund zwei Billionen Euro verschlingen. Da stellt…

Staat ohne Gott

Zum Wesenskern einer rechtsstaatlichen Demokratie gehört es, dass Menschen die Freiheit und das Recht haben, zu glauben, was sie wollen. Für eine offene Zivilgesellschaft gilt: Der Bürger darf seinen Gott – oder mehrere Götter haben. Der Staat aber muss gottlos…