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Was keine „Cancel Culture“ ist

Viele werfen dieser Tage mit dem Ausdruck „Cancel Culture“ um sich. Hannes Stein wird an dieser Stelle – aus seiner amerikanischen Sicht – eine Definition versuchen, und zwar vor allem, um zu sagen, was „Cancel Culture“ alles NICHT ist. Voilà:

Warum ich für Demokratie bin

Amerika hat bewiesen: Demokratie funktioniert. Trotzdem ist es ausgerechnet die amerikanische Legislative, die die Intelligenz der vielen an der Wahlurne gerade mit Verfahrenstricks und fragwürdigen Traditionen blockiert. Unser Mann in New York will, dass sich das ändert, und hält ein flammendes Plädoyer für die Herrschaft der ungewaschenen Massen.

Joe Biden, alter Verwalter!

Ob bürokratisch, umgangssprachlich oder einfach falsch – es gibt Wörter und Redewendungen, die es nicht geben darf. Im Lexikon der schlimmen Sprache werden sie gesammelt. Und danach hoffentlich für immer vergessen. Diesmal: US-Administration

Kafka, Trump und Kevin

Gabriele Eckart betreut in Missouri internationale Studenten als Dozentin für Deutsch und Spanisch. Im Wahlwinter 2020 denkt sie über neue und alte Heimat nach. Und über einen Studenten, der die Wahl nicht mehr erlebt hat.

Komplex ist gefährlich

Der Rassismusforscher Shelby Steele hat einen Dokumentarfilm über den Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown gedreht. Doch weil die These nicht in die politische Landschaft passte, wurde der Film von Amazon abgelehnt. Und dann wurde er doch zum Bestseller. Ein Lehrstück über Cancel Culture.

Müde. Alt. Gewinner.

Was dem gewählten Präsidenten der USA in vielen Kommentaren als Schwäche ausgelegt wird, dürfte in Wahrheit ein Grund für seinen Wahlsieg gewesen sein. Sein Alter, seine Erfahrung und sein Mangel an jugendlicher Radikalität überzeugten konservative weiße Wechselwähler.