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Chaostage in Kanada

Auf dem G7-Treffen in Kanada hat Donald Trump viel Porzellan zerschlagen. Dass er ein Abschlusskommuniqué ausgerechnet auf dem Weg zum Bombengipfel nach Singapur per Tweet verweigerte, lässt eine ratlose Welt zurück, die sich fragt, was der Irre als nächstes tut.

Anständig geblieben

Die Antideutschen waren mal der sympathische Teil der deutschen Linken: undogmatisch und frei von den in diesen Kreisen üblichen, antiwestlichen Ressentiments. Doch diese Zeiten sind vorbei. Eine Fremdscham.

Trump verstehen

Der Präsident sei "gewiss nicht irrational", schrieb unser Autor Bernd Rheinberg. Hier der Widerspruch: Es gibt sieben Konstanten, von denen keine irgendwas mit Rationalität zu tun hat.

Iran-Deal? It’s identity politics, stupid!

Weder hat der Iran-Deal den Nahen Osten sicherer gemacht, noch den Iran von seinen nuklearen Ambitionen abgebracht. Mit den europäischen Befindlichkeiten korrespondiert er dafür umso besser. Der Abschied der USA aus dem Atomabkommen trifft die selbsternannten „Friedensdiplomaten“ daher auch nicht politisch, sondern im Kern ihrer Identität.

Die Waffe seiner Wahl

Donald Trump arbeitet sein Programm ab – und die Welt tut überrascht. Tatsächlich ist sein Handeln vor allem ein Affront gegen Europa. Aber es bleibt keine Zeit, beleidigt zu tun. Die Zeit der Soft Power ist vorbei.

Bombenstimmung

Wenn auf Trump Verlass ist, dann in der Hinsicht, dass man sich eben nicht auf ihn verlassen kann. Und so hat der amerikanische Präsident nach einem wirren Zick-Zack-Kurs in Nahost endlich mal eine richtige Entscheidung getroffen und den Irandeal aufgekündigt. Wie eine kaputte Uhr, die zweimal am Tag die richtige…

Mit freundlicher Unterstützung von johannesdultz.com