Tagged Iran

Wiener Chuzpe

Der österreichische Bundeskanzler tanzt gerne auf zwei Hochzeiten: Die Sicherheit Israels ist ihm genauso ein Anliegen wie gute Geschäfte mit dem Iran. Dass beides nur schwer miteinander vereinbar ist, irritiert ihn dabei keineswegs, wie nun anlässlich des pompösen Staatsempfangs für Hassan Rouhani in Wien zu erkennen war.

Iran-Deal? It’s identity politics, stupid!

Weder hat der Iran-Deal den Nahen Osten sicherer gemacht, noch den Iran von seinen nuklearen Ambitionen abgebracht. Mit den europäischen Befindlichkeiten korrespondiert er dafür umso besser. Der Abschied der USA aus dem Atomabkommen trifft die selbsternannten „Friedensdiplomaten“ daher auch nicht politisch, sondern im Kern ihrer Identität.

Bombenstimmung

Wenn auf Trump Verlass ist, dann in der Hinsicht, dass man sich eben nicht auf ihn verlassen kann. Und so hat der amerikanische Präsident nach einem wirren Zick-Zack-Kurs in Nahost endlich mal eine richtige Entscheidung getroffen und den Irandeal aufgekündigt. Wie eine kaputte Uhr, die zweimal am Tag die richtige…

und SYRIEN und

Der Antiimperialismus war einmal eine große Domäne der Linken, nicht zuletzt durch die außerparlamentarische Opposition der 68er. Aber für den Imperialismus Russlands hatte man nie ein Auge. Und obwohl dies linke Politik in ihrer Glaubwürdigkeit beschädigt, scheint sich daran bis heute nichts zu ändern. Leidtragende sind die Opfer dieser Politik.

Mit freundlicher Unterstützung von johannesdultz.com