Westeuropa wurde vor 80 Jahren mit Gewalt vom Nationalsozialismus befreit. Heute stellt sich immer mehr die Frage, wie Europa gegen den russischen Gewaltherrscher verteidigt werden kann. Woran liegt das? Der Versuch einer Antwort.
Russland hat die Ukraine überfallen und führt einen brutalen Krieg gegen das Land. Trotzdem zeigen viele Deutsche Verständnis für Putins Regime. Warum ist das so?
Er hat es wieder getan. Johannes Varwick hat in einem Interview mit dem Deutschlandfunk seine Sicht auf Russlands Krieg gegen die Ukraine verbreitet. Es war darin kaum etwas Neues. Und doch verlangt gerade dieses Interview entschiedenen Widerspruch.
Der Widerstand der Ukraine gegen Russland ist notwendig und gerecht. Trotzdem gibt es immer wieder Versuche in Deutschland, die Unterstützung für die Ukraine zu diskreditieren. Eine Analyse, mit welchen Tricks da operiert wird.
Schuld ist hin und wieder einseitig verteilt. Doch genau gegen diese banale Erkenntnis wehren sich ausgerechnet viele Deutsche mit Händen und Füßen – das hat auch der "Presseclub" vortrefflich gezeigt.
Der russische Angriff auf die Ukraine darf nicht als singuläres Ereignis verstanden werden. Denn er ist in Wahrheit ein Angriff auf westliche Werte – vor allem aber ist er Teil einer Testserie Putins. Deren Ziel ist die Erlangung von Gewissheit, dass die NATO bei einem Angriff auf eines ihrer Mitglieder nicht militärisch reagieren wird.
Ein Offener Brief von Intellektuellen und Künstlern sowie ein Essay von Jürgen Habermas sind zur gleichen Zeit erschienen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch viel gemeinsam.
Dass ausgerechnet Deutschland unter Verweis auf seine Geschichte einer Demokratie den robusten Beistand auch mit Waffen verweigert, ist bestenfalls geschichtsvergessen – vielleicht auch zynisch.
Die Ukraine wird von Russland militärisch bedroht – und Deutschland sucht nach Gründen, Putin nicht richtig böse zu sein. Wie diese Art kognitiver Dissonanz funktioniert und welche Folgen sie hat, beschreibt dieser Beitrag.
Trump mit Maske, wahlmüde Erstwähler und eine NATO, deren Zukunft sich am 3. November entscheidet: Das transatlantische Terzett aus Hannes Stein, Richard Volkmann und dem heutigen Gast Markus Pindur vom Deutschlandfunk verbreitet trotz allem Optimismus.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
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