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Ein kaltes Herz für Juden

Vor dreißig Jahren griff der Irak Israel mit Raketen an. Während Israelis mit Gasmasken in Luftschutzbunkern saßen, forderte die deutsche Friedensbewegung „Kein Blut für Öl“. Eine Geschichte der Kaltherzigkeit, die sich in der „BDS-Mbembe-Debatte“ von heute fortsetzt.

Mit Dürrenmatt an die Querfront

Friedrich Dürrenmatt wäre am Dienstag 100 Jahre alt geworden – höchste Zeit, seine unkonventionelle Beschäftigung mit Israel, Religion und Staat neu zu entdecken. Gerade weil sich der Dramatiker und Essayist dabei auch heute bei Islamisten und einer bestimmten Linken unbeliebt machen würde.

Darf’s noch ein bisschen Antisemitismus sein?

Weil der Bundestag klare Kante gegen Judenhass zeigt, fühlen sich deutsche Kulturschaffende in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt und veröffentlichen ein Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“. Das Dokument ist eine Bankrotterklärung, moralisch, intellektuell und sprachlich. Und der Titel ist ein Skandal.

Vom Ölfluch und Antisemitismus

Energie- und Verkehrstechnologien sind keine „weichen Themen“, sondern bestimmende Größen für Gesellschaft, Sicherheit – und auch für oder gegen die Verbreitung von Antisemitismus, schreibt Michael Blume in einem Gastbeitrag.

Affirmative für Deutschland

"Der Spiegel" verteidigt seine Enthüllungsstory über eine pro-israelische Lobby in Deutschland. Dabei verstrickt er sich tief in einen journalistischen Stil, den das Magazin meisterhaft beherrscht – und der höchst problematisch ist.

Triumph des Gewollthabens

Aus guten Gründen ist Deutschland ein politischer Zwerg auf der Weltbühne. Seine Diplomaten überschätzen sich maßlos und seine Journalisten sind zu nah am Wasser gebaut. Die jüngste UN-Sicherheitsratssitzung zum Nahen Osten zeigt das beispielhaft.