Tagged Antisemitismus

Wie aus roten Studenten braune Rentner wurden

Bei AfD und der "Neuen Rechten" sind Alt-68er keine Seltenheit. Der Hamburger Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar erforscht die Protestbewegung und den linken Terrorismus der 60er- und 70er-Jahre seit Jahrzehnten. Ellen Daniel und Michael Miersch wollten von ihm wissen, warum etliche Wortführer von damals heute nationalistisch ticken. Was bewegt ältere Herrschaften, ein…

Darf’s noch ein bisschen Antisemitismus sein?

Weil der Bundestag klare Kante gegen Judenhass zeigt, fühlen sich deutsche Kulturschaffende in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt und veröffentlichen ein Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“. Das Dokument ist eine Bankrotterklärung, moralisch, intellektuell und sprachlich. Und der Titel ist ein Skandal.

Vom Ölfluch und Antisemitismus

Energie- und Verkehrstechnologien sind keine „weichen Themen“, sondern bestimmende Größen für Gesellschaft, Sicherheit – und auch für oder gegen die Verbreitung von Antisemitismus, schreibt Michael Blume in einem Gastbeitrag.

Affirmative für Deutschland

"Der Spiegel" verteidigt seine Enthüllungsstory über eine pro-israelische Lobby in Deutschland. Dabei verstrickt er sich tief in einen journalistischen Stil, den das Magazin meisterhaft beherrscht – und der höchst problematisch ist.

Die Friedensrichter

Ein ukrainischer Antisemit und Putin-Fan sollte dieses Jahr den „Aachener Friedenspreis“ bekommen. Daraus wurde nichts. Unser Autor hat sich den Verein näher angesehen, der von seriösen Redaktionen wie das Nobelpreiskomitee behandelt wird. Ergebnis: Es müffelt bei den Friedensfreunden.

Von Aachen bis Zyklon B

Wenn Westdeutsche von Frieden reden, meinen sie meist Krieg. Der ist im Prinzip gut, außer es beteiligt sich der Westen daran. So war es schon beim NATO-Doppelbeschluss, in Israel oder in der Ostukraine. In Aachen hat sich 1988 ein Verein gegründet, der diese Gesinnung auch noch mit einem Preis belohnt.…