Tsunami-Wellen treffen auf die Küste von Minamisoma in der Präfektur Fukushima Sadatsugu Tomizawa/AFP/Getty Images / CC BY-NC 2.0

20.000 Strahlentote in Deutschland

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Am 11. März vor zehn Jahren explodierte das japanische Atomkraftwerk Fukushima. Die gewaltige Erschütterung löste ein Seebeben und einen Tsunami aus, an dessen Folgen 20.000 Menschen den grausamen Strahlentod starben – oder doch nicht?

In einer packenden Szene am Beginn des Science-Fiction Films „Interstellar“ wird der ehemalige NASA-Astronaut Cooper in die Schule seiner Tochter bestellt. Sie soll bestraft werden. Ihr Vergehen: Sie hat Bücher ihres Vaters in die Schule gebracht, die die Raumfahrtmissionen des 20. Jahrhunderts beschreiben. Die Lehrerin erklärt, die Darstellungen in diesen Büchern seien falsch; man wisse heute, „dass die Apollo-Missionen vorgetäuscht waren, um die Sowjetunion zu ruinieren.“ Die so genannte Mondlandung sei eine „brillante Propaganda-Strategie“ gewesen, um die Sowjetunion dazu zu bringen, Geld für „Raketen und andere nutzlose Maschinen“ zum Fenster hinauszuwerfen. Es gehe darum, solche für das 20. Jahrhundert typische Verschwendungen zu beenden, um den Planeten zu retten.

An diese Szene fühlte ich mich diese Woche erinnert – es war der 10. Jahrestag des Tōhoku-Seebebens, das sich im März 2011 vor der Küste Japans ereignete und einen Tsunami auslöste, dessen bis zu 40 Meter hohe Flutwellen mehr als 500 Quadratkilometer der japanischen Pazifikküste überschwemmten und ca. 20.000 Menschen in den Tod rissen. Genaue Opferzahlen gibt es nicht; bis heute werden einige Tausend Menschen vermisst. Hunderttausende Gebäude – Wohnhäuser und Fabriken – stürzten vollständig oder teilweise ein; 470.000 Menschen mussten evakuiert werden. Rund 600.000 Menschen waren durch den Tsunami betroffen.

Fukushima – eine deutsche Nuklearkatastrophe

Glaubt man deutschen Medien, Politikern und Lobbyisten, ist diese Darstellung ebenso falsch wie die Beschreibung der Mondlandung in den Büchern des Astronauten Cooper. Landauf, landab war in Deutschland in der vergangenen Woche nicht von einem Seebeben oder einem Tsunami die Rede, sondern von der „Nuklearkatastrophe von Fukushima“, der die oben genannten Opfer zugerechnet werden. Angesichts der 20.000 Opfer der Atomkatastrophe gehe es darum, sich ein für alle mal von der Atomtechnologie zu verabschieden. 

Tatsächlich zerstörte die Flutwelle neben zahlreichen Chemie-, Auto- und anderen Fabriken auch das an der japanischen Küste gelegene Atomkraftwerk von Fukushima-Daiichi, das aufgrund kriminellen Leichtsinns nicht ausreichend gegen Flutwellen geschützt war. Es kam zur Kernschmelze in drei Reaktoren der Anlage. Anders als in Tschernobyl gab es jedoch weder unter den Rettungs- und Bedienungsteams noch unter den Anwohnern Tote; 2018 wurde ein Todesopfer durch eine Krebserkrankung infolge der Strahlungseinwirkung bekannt. Allerdings mussten ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Lange bestand eine Sperrzone im Umkreis von 20 Kilometern um das AKW.

Kurz vor dem zehnten Jahrestag des Tōhoku-Seebebens veröffentlichte das Strahlenschutzkommitee der Vereinten Nationen (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation – UNSCEAR) eine Studie zu den Folgen der Zerstörung des AKW. Sie kommt zu dem Schluss, dass der Unfall in Fukushima zu keinen statistisch nachweisbaren Schäden durch Verstrahlung geführt habe. Die radioaktive Belastung erhöhe das Krebsrisiko der Bevölkerung nicht in einem Ausmaß, das eindeutig über normalen Werten liege. Allerdings seien unter den etwa 170 Rettungskräften, die sehr hoher Strahlung ausgesetzt waren, zwei oder drei zusätzliche Krebs-Fälle zu erwarten. Die Radioonkologin Anna Friedl, die Deutschland im UNSCEAR vertritt, sagte dpa: „Es ist eine Katastrophe, aber es ist keine Strahlenkatastrophe.“ Im Vergleich zu Tschernobyl seien in Fukushima weit weniger radioaktive Stoffe freigesetzt worden – und größtenteils im Meer statt auf Land niedergegangen. Auch habe die Bevölkerung dort weniger verseuchte Lebensmittel zu sich genommen. 

Kein Tsunami, nirgends

In den deutschen Medien hört, sieht und liest man jedoch das genaue Gegenteil dessen, was tatsächlich geschehen ist. So, wie die Menschen in der nahen Zukunft von „Interstellar“ nie im Weltraum und schon gar nicht auf dem Mond waren, hat es in Japan am 11. März 2011 kein Seebeben und keinen Tsunami gegeben, sondern nur die „Atomkatastrophe von Fukushima“ mit ihren verheerenden Folgen.

„Zehn Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima gedenkt Japan heute der 16.000 Todesopfer“ (dlf) – „Die Katastrophe von Fukushima vor genau zehn Jahren hat mehr als 15.000 Menschen das Leben gekostet“ (Tagesschau) – „Es war die größte Katastrophe in der Geschichte Japans, 20.000 Menschen starben. Ein Tsunami erreichte das Atomkraftwerk Fukushima Daiishi, Reaktorgebäude explodieren.“ (ZDF) – „Das durch den Tsunami ausgelöste Reaktorunglück 2011 löschte ganze Städte aus. Rund 19.000 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 160.000 Japaner:innen mussten fliehen und in andere Städte übersiedeln.“ (Haus des Dokumentarfilms)

Die Grünen twitterten: „Heute jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Zehntausende Menschen starben, die Region um das zerstörte Atomkraftwerk bleibt verseucht und unbewohnbar.“ Später korrigierten sie nach einer Flut von Kommentaren und schrieben: „In unserem Tweet zu Fukushima ist uns in der Redaktion ein Fehler unterlaufen, den wir bedauern. Bei der Katastrophe von Fukushima sind nicht unmittelbar zehntausende Menschen gestorben, sondern zu Schaden gekommen.“ Bei Facebook korrigierten sie stillschweigend von „Zehntausende Menschen starben“ in „Zehntausende Menschen sind zu Schaden gekommen.“ Auch die Parteivorsitzende Annalena Baerbock rechnet die Toten des Tsunamis bis heute unkorrigiert der Atomkatastrophe zu: “10 Jahre Fukushima – Zeit inne zu halten und an die vielen Menschen zu denken, die durch das Unglück zu Schaden gekommen sind oder ihr Leben verloren haben.“

Screenshot Twitter-Account der Partei Bündnis90/Die Grünen, 11.3.21, 13:52 Uhr Ludger Weß

Shoa – Weltkrieg – Fukushima

Den Vogel aber schießt die Energiewendelobbyistin Prof. Dr. Claudia Kemfert ab. Sie gibt dem Sender Phoenix zu Protokoll:

„Die Fukushima–Atomkatastrophe war eine der schlimmsten menschengemachten Katastrophen der Welt.“

Ist das dummes Geschwätz, Niedertracht oder komplette Verblendung? Weiß Claudia Kemfert nicht, dass bei der „Fukushima-Katastrophe“ nur ein Mensch zu Tode kam und die etwa 20.000 Toten allein auf das Konto des Tsunamis gehen? Und waren die Shoah und die weltweiten Kriege des 20. Jahrhunderts nicht menschengemacht, sondern eine Naturkatastrophe? Oder will sie Fukushima auf die gleiche Stufe mit menschlichen Handlungen bringen, die Millionen Menschen das Leben kosteten? Man weiß nicht, was schlimmer ist. Selbst wenn man ihr zugesteht, dass sie sich ungeschickt ausgedrückt hat, verrät diese Äußerung viel darüber, wie es in ihr denkt.

Im übrigen gehen einige der größten Katastrophen bei der Energieerzeugung auf das Konto der Wasserkraft, eine der Säulen der sogenannten „regenerativen Energieerzeugung“, für die Claudia Kemfert unermüdlich Werbung macht. Wikipedia verzeichnet in seiner Auflistung hunderter Stauanlagenunfälle allein 16 mit mehr als 1.000 Toten. Eine der größten dieser menschengemachten Katastrophen im 20. Jahrhundert ereignete sich in Europa 1963, als in Italien die Vajont-Staumauer nach einem Bergrutsch von einer Flutwelle überspült wurde, die etwa 2.000 Menschen den Tod brachte. In China brach 1975 der Banqiao-Staudamm; es kam zu einer Flutwelle, die in einem Kaskadenbruch insgesamt 62 Staudämme bersten ließ. Die Überschwemmungen töten 26.000, nach anderen Quellen bis zu 85.000 Menschen, weitere 145.000, vielleicht sogar mehr als 200.000, starben in den Wochen danach durch Hunger und Epidemien. Ist es nicht peinlich für eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren als Spitzenforscherin ausgezeichnete Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik, diese Katastrophen nicht zu kennen?

Ein Fest für Verschwörungsgläubige

Es stellt sich die Frage, wie diese alternativen Fakten („Das durch den Tsunami ausgelöste Reaktorunglück 2011 löschte ganze Städte aus. Rund 19.000 Menschen kamen ums Leben.“) so ungeniert in praktisch allen öffentlich-rechtlichen und vielen privaten Medien in Programmankündigungen, Anmoderationen, Kommentaren und Rückblicken verbreitet werden können, ohne dass irgendjemandem auffällt, dass das nicht stimmt – zumal die gleiche Falschdarstellung bereits 2016, am 5. Jahrestag des Seebebens, zu Diskussionen, Richtigstellungen und Entschuldigungen führte, und zumal Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Japan zum größten Teil korrekt berichteten (Allerdings gab es dabei einige Verrenkungen, die das Gedenken an die Opfer für die deutschen Zuschauer zum Gedenken an eine „Dreifachkatastrophe“ umkonstruierten, damit Fukushima unterzubringen war. Die Japaner indessen sprechen von keiner Dreifachkatastrophe. Sie trauern nur um die Opfer von Erdbeben und Tsunami, ganz einfach, weil es keine Fukushima-Toten gab).

Lobbyisten wie die Anti-Atomkämpferin Kemfert sind in erster Linie Lobbyisten – sie werden dafür bezahlt, Geschichten mit einem Spin zu versehen, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen, zu beschönigen oder zu dramatisieren oder sogar dreist zu lügen – geschenkt also, auch wenn Kemfert in diesem Fall den Bogen dann doch überspannt hat.

Auch bei den Parteien sieht es nicht anders aus. Sie kämpfen um Wählerstimmen und nehmen es mit der Wahrheit notorisch nicht genau – so wie Robert Habeck, der kürzlich im Brustton der Überzeugung verkündete, seine Partei sei „noch nie“ gegen Gentechnik in der Medizin gewesen und hätte diese von Anbeginn begrüßt und unterstützt. Peinlich ist das Lügen nur, wenn eine Partei – so wie es die Grünen gerne tun – ständig mit dem Finger auf andere zeigt und sie der Unwahrheit bezichtigt und ganz besonders peinlich ist es, wenn es sich um eine Partei handelt, die sich als „Partei der Wissenschaft“ versteht und unbestechlich auf der Seite der Fakten stehen will.

Katastrophal aber ist es, wenn Print-, Online-, Rundfunk- und Fernsehmedien im ganzen Land offensichtliche Lügen unkommentiert lassen, keine kritischen Fragen stellen oder gleich selbst „alternative Fakten“ verbreiten.

Wie soll man AfD-Anhängern und Verschwörungstheoretikern noch glaubhaft entgegentreten, wenn diese behaupten, es handle sich beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und vielen Zeitschriften und Magazinen um „gleichgeschaltete Staatsmedien“, die fürs Lügen bezahlt würden? Die angeblich einer Sprachregelung folgen, die „von oben“ vorgegeben wird? Wie will man bei so eklatantem kollektiven Fehlverhalten verhindern, dass Tausende von Menschen annehmen, auch in Sachen Impfung werde ihnen die Wahrheit verschwiegen und eine offizielle Meinung untergejubelt, die nichts mit den Fakten zu tun habe? Jede einzelne der genannten Anmoderationen, Ankündigungen und Kommentare, die die Toten des Tsunamis auf die „Atomkatastrophe von Fukushima“ zurückführt, ist Wasser auf die Mühlen von Verschwörungstheoretikern, Wutbürgern und rechten Rattenfängern.

Es hilft nichts, sein Heil in Ausflüchten zu suchen, die da lauten: Aber die Kernschmelze hat doch stattgefunden, aber AKWs darf man nicht an Tsunami-gefährdete Küsten bauen. Alles richtig, aber es bleibt nun mal ein Faktum, dass in Japan 20.000 Menschen elendiglich ertrunken oder von Trümmern erschlagen wurden, als die Flutwelle über sie und ihre Schulen, Häuser, Autos, Schiffe und Züge hereinbrach und dass sie eben nicht – weder unmittelbar noch mittelbar – an den Folgen der Kernschmelze des AKWs in Fukushima verstorben sind. Sie wären auch gestorben, wenn es an der Küste Japans kein AKW gegeben hätte.

Aber Atomkraft ist doch gefährlich!

Journalisten haben natürlich persönliche Meinungen und dazu gehört auch eine Meinung zur Atomenergie. Die meisten lehnen sie ab. Das ist ihr gutes Recht. Es ist in Ordnung, Atomkraft gefährlich zu finden und es ist selbstverständlich auch in Ordnung, diese Meinung in Kommentaren zu äußern. Aber wegen dieser persönlichen Überzeugung Zahlen aus der Luft zu greifen oder Geschichten zu erfinden, ist kein Journalismus und auch nicht dadurch zu rechtfertigen, dass viele Kolleginnen und Kollegen und vielleicht auch sehr viele Leserinnen und Leser der gleichen Meinung sind.  

Als ehemaliger langjähriger Print-Journalist muss ich gestehen, dass ich ratlos bin. Ich kann es mir nicht mehr erklären, warum offensichtliche und mehrfach öffentlich widerlegte Falschdarstellungen in Redaktionskonferenzen, Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen oder in Faktenchecks der Dokumentationsabteilungen nicht angesprochen und vor allem nicht korrigiert werden.

Vermuten kann ich nur Nachlässigkeit – vor allem bei Themen, von denen man annimmt, dass sowieso alle der gleichen Meinung sind (bio ist gut, Gentechnik gefährlich, der Kölner Dom steht 2030 unter Wasser, Atomkraft ist schlimm, Chemie im Essen ist schädlich und Glyphosat ist irgendwie doof für Bienen, Böden, Vögel und macht Krebs) und wo doch sowieso nur Minderheiten protestieren, die man getrost als AfD-Anhänger, notorische Grünen-Hasser und unbelehrbare Landwirte abqualifizieren und ignorieren kann? Vielleicht ist es aber auch Angst, anzuecken und sich zu isolieren, wenn man die „falsche“ Meinung äußert?

Wenn es Nachlässigkeit ist, ist es schlimm. Wenn es Angst oder Feigheit ist, ist es verheerend. Sind es bewusste Lügen, weil man selbst gegen Atomkraft, Gentechnik, konventionelle Landwirtschaft usw. ist und es daher in Ordnung findet, Fakten „für die gute Sache“ hinzubiegen, ist es unverzeihlich.

In jedem Fall belegt es das Erfolgskonzept von Trump, mit dem übrigens auch schon Hitler erfolgreich war und das die AfD in Sachen Flüchtlinge und Ausländer zu kopieren versucht: Wenn man eine Lüge nur oft genug wiederholt und verbreitet, wird sie für hunderttausende oder Millionen Menschen eine Tatsache.

Bei Themen wie Gentechnik und Landwirtschaft sind die Lügen bereits zu Tatsachen geronnen. Ich habe das bislang mit Unkenntnis und Unverständnis für komplexe Zusammenhänge entschuldigt und Hoffnung geschöpft, als die Angstmacherei und die Lügen beim Thema Impfen nicht verfangen haben und die Medien den offensichtlichen Unwahrheiten der Pseudoexperten entgegengetreten sind. Sie können es also noch, dachte ich.

Dass jetzt aber über eine Katastrophe, die im Medienzeitalter rund um die Welt in Livesendungen zu beobachten war, so schamlos und unwidersprochen gelogen wird, macht mir Angst. Ich hätte das nach den Erfahrungen mit der Berichterstattung über das Impfen nicht mehr für möglich gehalten. Jetzt zeigt sich, dass in den Medien Mechanismen am Werk sind, die stärker sind als die Fakten, die doch angeblich jeder Journalist ergründen will. Kann ich diesen Medien tatsächlich noch vertrauen?

Inzwischen glaube ich, die Schöpfer von „Interstellar“ werden mit ihrer Dystopie Recht behalten. In zehn Jahren wird es möglicherweise tatsächlich heißen: „Am 11. März vor zwanzig Jahren explodierte das japanische Atomkraftwerk Fukushima. Die gewaltige Erschütterung löste ein Seebeben und einen Tsunami aus, an dessen Folgen 20.000 Menschen den grausamen Strahlentod starben.“

Und natürlich war nie ein Mensch auf dem Mond.




Schreibt seit den 1980er Jahren über Wissenschaft, vorwiegend Gen- und Biotechnologie. Davor forschte er als Molekularbiologe an der Universität Bremen. 2006 gehörte er zu den Gründern von akampion, das innovative Unternehmen bei ihrer Kommunikation berät. 2017 erschienen seine Wissenschaftsthriller "Oligo" und "Vironymous" bei Piper Fahrenheit, 2020 das Sachbuch "Winzig, zäh und zahlreich - ein Bakterienatlas" bei Matthes & Seitz. Ludger Weß kommentiert hier privat.