Abschussfahrzeug für eine Scud-Rakete. Bild von Kim Christiansen auf Pixabay

Ein kaltes Herz für Juden

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Vor dreißig Jahren griff der Irak Israel mit Raketen an. Während Israelis mit Gasmasken in Luftschutzbunkern saßen, forderte die deutsche Friedensbewegung „Kein Blut für Öl“. Eine Geschichte der Kaltherzigkeit, die sich in der „BDS-Mbembe-Debatte“ von heute fortsetzt.

Am Abend des 16. Januar 1991, eine Nacht nach dem ersten irakischen Raketenangriff auf Tel Aviver Wohnviertel, brachte das israelische Fernsehen einen Bericht über Reaktionen in Bonn und aus der deutschen Bevölkerung. Den gleichermaßen distanzierten wie inhaltslosen Ausführungen des Bundeskanzlers folgten Bilder von Demonstrationen in Berlin und anderen Städten des neuen Deutschlands. Das schrieb der Historiker Frank Stern, während er nicht gerade wieder in einem Luftschutzbunker Zuflucht suchen musste, Gasmaske über dem Gesicht. Am 1. Februar 1991 veröffentlichte er seinen Essay „Deutscher Frieden über alles?“ Die deutschen Demonstranten (damals gab’s für Israelkritiker*innen noch keine Sternchen) protestierten nicht etwa für Israel oder zumindest gegen jene deutschen Firmen, die Saddam Husseins Irak erst in die Lage versetzt hatten, mit modernisierten Scud-Raketen eine größere Reichweite zu erzielen und sogar Gas abzuwerfen. Stattdessen: „Kein Blut für Öl“ und „Amis raus aus Arabien!“

Frank Sterns Text erschien in der linken Wochenzeitung Freitag, in der in jenen Wochen auch die in Jerusalem lebende Publizistin Rolly Rosen einer schein-progressiven Leser-Klientel eindringlich ins Gewissen schrieb – in einem analytisch klaren und lebensweltlich präzisen Rekurs auf das Offensichtliche. Während in Israel Sirenen heulten und Scud-Raketen einschlugen, während Ausgangssperre herrschte, teilweise das Stromnetz kollabierte und Millionen Zivilisten in mehr oder minder sicheren Unterkünften lernen mussten, sich Gasmasken aufzusetzen, gönnten sich weite Teile der deutschen Friedensbewegung inklusive der üblichen prominenten „nachdenklichen Intellektuellen“ den Luxus des Instant-Pazifismus.

Allerdings wurde die Debatte sehr wohl innerhalb der Linken geführt, in Medien wie Freitag, taz, FR und Zeit (wo auch Wolf Biermanns Furore machender Essay „Kriegshetze, Friedenshetze“ erschien), während der Spiegel Hans Magnus Enzensbergers Text über Saddam als Hitlers nihilistischen Wiedergänger druckte. All das wurde diskutiert und hin und her gewendet, mit Argumenten und Überzeugungsversuchen, die beim Wiederlesen bedrückend gegenwärtig erscheinen. Vergebliche Mühe! Denn was trotz aller Binnen-Verwerfungen, Brüche und Zäsuren innerhalb der Szene über die Jahrzehnte hinweg gleich geblieben zu sein scheint, nachzulesen vor allem in den einstigen zahlreichen Empörungs-Leserbriefen der crowd, ist vor allem die Attitüde eines sich hyper-moralisch gebenden Herrenmenschentums bar jeglicher Empathie. Vom Fehlen jeglicher Selbstdistanz ganz zu schweigen.

Bitte bewahren sie Frieden

Dass die wohlfeile Forderung nach sofortigem Waffenstillstand ohne vorherige Zerstörung des irakischen Raketenpotentials dem Aggressor helfen würde, der im Sommer 1990 bereits Kuwait überfallen hatte und sich nun daran machte, seine Ankündigung „Wir werden Israel in ein Krematorium verwandeln“ umzusetzen – geschenkt. Jenseits des offenkundigen Irrsinns der selbsternannten Friedensstrategen bleibt vor allem die eiskalte Ignoranz gegenüber dem Schicksal Israels hängen, verbreitet in exakt jenem Milieu, das seit Jahrzehnten das Mantra wiederholte, aus der Vergangenheit gelernt zu haben, nie mehr wegsehen zu wollen, den Anfängen zu wehren, etc pp.

Und jetzt, im Augenblick der höchsten Gefahr: beredtes Sich-Abwenden. Welche schräge Identifikations-Assoziationen gab es obendrauf, eine grimmige Freude für jeden Tiefenpsychologen. „Bagdad/mein Dresden verlischt“, dichtete der spätere Georg-Büchner-Preisträger Volker Braun über die alliierten Versuche, den Massenmörder Saddam Hussein an seinem Tun zu hindern. Weiße Bettlaken vor den Fenstern von „Studi-WGs“ von Flensburg bis Konstanz, Protestmärsche und barmende Bittgebete – doch über Israel kein Wort. Man hatte halt andere Präferenzen, so etwa in jenem von der Aktion Sühnezeichen und zahlreichen Organisationen der Friedensbewegung unterzeichneten Aufruf zur Bonner Großdemonstration am 26. Januar 1991: „Für eine entschlossene Politik der Einsparung von Öl und die Vermeidung von Umweltschäden.“

Maßgebliche Intellektuelle der damaligen Zeit stießen ins gleiche Horn, so etwa der „SPD-Vordenker“ Peter Glotz, der stets rechtslinks irrlichternde Publizist Günther Nenning und der von Venedig aus mahnende Journalist Erich Kuby, der Hochschulprofessor Ekkehart Krippendorf, die Theologin Dorothee Sölle und der Psycholanalytiker Horst-Eberhard Richter, nicht zu vergessen die damals geradezu omnipräsenten Präzeptoren Walter Jens und Günter Grass – einstiges NSDAP-Mitglied der eine, Waffen-SS-Angehöriger der andere, was zu jener Zeit freilich nur ihnen selbst bekannt war. Den Vogel aber schoss der Grünen-Politiker und ehemalige RAF-Anwalt Christian Ströbele ab, der am 19. Februar mit einer Parteidelegation nach Israel gereist war und bereits vor Beginn herrisch klarstellte, wie er die Lage sah: „Die irakischen Raketenangriffe sind die logische, fast zwingende Konsequenz der Politik Israels.“

Die Dichter und Ströbele

Als der Interviewer, der Journalist Henryk Broder, nochmals nachfragte, wurde die Ungeheuerlichkeit sogar von Ströbele bestätigt, der, ein wahrlich „furchtbarer Jurist“, im übrigen noch anmerkte, Saddam nähme im Golfkrieg Israel ja keineswegs als Geisel: „Er hat keine Gewalt über das Land, das nämlich wäre die rechtliche Position…“

Immerhin schlugen die Wogen danach so hoch, dass Ströbele noch während seines Israel-Aufenthaltes als Grünen-Vorstandssprecher zurücktreten musste. Schuld daran sollte freilich wieder einmal der Jude sein: Der Journalist Broder habe das Interview „perfide gestaltet“. Dieser, damals auch Autor der „taz“, sezierte dann noch einmal die Wurzeln jener „Begeisterung für tote Juden, die man in Deutschland pflegt, und die Schwierigkeiten, die man mit lebenden hat“.

Dies erfuhr auch der in den USA lehrende Historiker Andrei Markovits, dem von seinen deutschen Friedensfreunden huldvoll-paternalistisch zugestanden wurde, es handele sich bei dem gegenwärtigen (Debatten-)Krieg um Israel eben um eine besonders dich interessierende Frage“. Markovits, ein reflektierter Mann der Linken, fragt in jenem Mitte Februar ’91 in der Frankfurter Rundschau publizierten Briefwechsel geradezu entgeistert zurück: „Ja, verdammt noch mal, warum denn nur mich? Weil ich Jude bin, Holocaustgeschädigter? Verwandte in Israel Habender? Warum eben besonders mich???“ Seine anschließende Frage, wo denn die nun bundesweit zu „Antikriegs“-Protesten aufrufende Linke gewesen sei, als 1987 „Tausende von Kurden mit deutschem Giftgas ermordet wurden“, ist jedenfalls kein whataboutism. Im Gegenteil: Sie zielt genau ins Zentrum jener Melange aus amoralisch selektiver Wahrnehmung und aufgeplusterter Empörungshaltung, die nun auch dreißig Jahre danach wieder wirkungsmächtig werden möchte. Und zwar in jener „Weltoffenheit“-Initiative, bei der zahlreiche deutsche Kulturinstitutionen sich wortreich darüber beklagen, dass nach dem BDS-Bundestagsbeschluss Antisemitismus nicht auch noch steuerlich bezuschusst werden soll.

Auf die Jüdische Stimme kommt es an

Verblüffend ähnlich die Muster: Wie damals und heute jenes juste milieu geradezu manisch nach „jüdischen Stimmen“ forscht, die dem eigenen Ressentiment das Schmuddelige nehmen sollen. Denn so wie die gegenwärtigen Funktionäre und Petitions-Intellektuellen vermeintlicher „Weltoffenheit“, die doch nur Björn Höckes Forderung nach von einer „erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad“ auf links ausbuchstabieren, lautstark auf „uns unterstützende Juden und Jüdinnen“ verweisen, geschah es bereits damals. Walter Jens etwa salbaderte vom Tübinger Schreibtisch aus vom „Juden Albert Einstein“, der gesagt habe, dass für die Sache des Friedens die gleichen Opfer zu bringen seien wie für die Sache des Krieges. Was mit dieser grausigen Rabulistik gerechtfertigt werden sollte: Die Aufforderung an die Bundesregierung, die von Israel erbetenen Patriot-Abwehrraketen nicht zu liefern. Dass, nebenbei bemerkt, die Waffenlieferungen für Israel dennoch meist effizient-geräuschlos vonstatten gingen, ist zumindest partiell beruhigend: Nicht auszudenken, hätte sich „die Macht“ dem gebeugt, was in Deutschland lautstark den „Geist“ für sich reklamiert.

Besonders beliebt damals im Milljöh und geradezu triumphierend herumgereicht ein Zeit-Aufsatz des Philosophen Ernst Tugendhat, in dem sich, von der Redaktion als herausgehobenes Zitat sichtbar auf die Seite gedruckt, folgende Höchstleistung gedanklicher Wirrnis fand: „Müssten wir Juden nicht sagen, dass unsere Arroganz und euer Antisemitismus zusammengehören?“ Dass heute die AfD-Meute mit vergleichbar hechelnder Freude auf den „Juden Henryk Broder“ verweist, der doch ebenfalls dies und das gesagt und geschrieben habe, ist letztlich vielleicht nur eine Fußnote, macht die Sache jedoch nicht weniger deprimierend.

Biermann macht sich unbeliebt

Wolf Biermann dagegen beschrieb in seinem Zeit-Essay schon damals eine Art Querfront: „Faschist Le Pen verteidigt den Überfall auf Kuwait, und der ehemalige SS-Mann Schönhuber ist besorgt, dass deutsche Soldaten für den American way of life verheizt werden könnten.“ Am Schluss, Datum 28. Januar 1991, schließlich das, was ihm bis heute Teile seiner ehemaligen Fans nachtragen: „Bindet euer Palästinensertücher fester, wir sind geschiedene Leute.“ Zur gleichen Zeit änderte der junge Schriftsteller Hans Noll, der 1984 mit Frau und Kindern die DDR verlassen hatte, seinen Vornamen in Chaim. Auch er hatte damals genug von jener heuchlerischen, angeblich progressiven Volksgemeinschaft.

Interessanterweise ist und bleibt Biermann jedoch auch im Milieu jener „Antideutschen“ persona non grata, die die virulenten Traditionen hiesigen Antisemitismus und Antiamerikanismus ebenso hellsichtig analysieren wie sie die Verbrechen des Kommunismus relativieren. Aber geht das überhaupt: Mit Robespierre und Lenin für die Vereinigten Staaten und Israel, Spott für die Opfer der Stasi und gleichzeitig Solidarität mit „den Juden“? Was bei der Re-Lektüre der damals vor allem in Hermann L. Gremlizas Zeitschrift „konkret“ veröffentlichten Texte auffällt, ist jedenfalls auch ein ziemlich deutscher Furor, der in seiner Unerbittlichkeit womöglich irgendwann die Objekte seines Hasses wechseln könnte. Und dennoch: Wie erfrischend, auf welche Weise sich der 2018 verstorbene Wolfgang Pohrt die Verlogenheit einer links-ökologischen Gesinnungs-Community vorgeknöpft hatte: „Der Sadismus piepsstimmiger Erzieherinnen, Lehrerinnen und Mütter, die im Fernsehen erzählten, wie sie ihre Kinder mit dem Golfkrieg quälen, mag unter anderen Umständen ein Seminarthema sein. Derzeit verdient er Verachtung und Hass, wie auch dieser unverfrorene, krankhafte Egoismus, welcher etwa darin besteht, hier über die eigene Angst zu lamentieren, während Israel von einem Gasangriff bedroht ist. Man fasst es einfach nicht, dass in Israel Auschwitzüberlebende mit der Gasmaske nachts unter Sirenenalarm in den Schutzraum flüchten müssen, während die Kinder und Enkel der Massenmörder von einst hier gemütlich über das Verhältnis von erster und vierter Welt räsonieren.“

Aufs Heute übertragen: Während die Zahl der antisemitischen Attacken in Deutschland und Europa steigt und „Jude“ längst wieder ein Schimpfwort geworden ist auf den Schulhöfen der Republik, sorgt sich jene von Pohrt so treffend beschriebenen Klientel bzw. deren Nachwuchs darum, dass es zu „Diskursverengung“ führe, wenn BDS-Unterstützer*innen nicht mehr von staatsfinanzierten Institutionen eingeladen werden können.

Der mutige Wallraff und der zynische Grass

Was dagegen im Rückblick berührt, sind die Anständigkeit und der Mut eines Günter Wallraff, der damals in einen der letzten nach Tel Aviv startenden Flieger gestiegen war, um dann im Kibbuz Ramat Rachel, im Schutzraum zusammen mit den Kibbuzniks, mehr als verbale Solidarität zu zeigen. Dem linken Gebot, um keinen Preis Patriot-Abwehrraketen nach Israel zu schicken, erteilte er danach in der taz eine ebensolche Absage wie jenem Waffenstillstandsgerede, das Israel – auf amerikanischen Wunsch ohnehin bereits still haltend – zusätzlich verletzlich gemacht hätte. Im März 1991 versuchte dann bei einem Deutschlandbesuch der israelische Romancier Yoram Kaniuk, ebenfalls ein linker Intellektueller und darüber hinaus seit Jahrzehnten Befürworter palästinensischer Eigenstaatlichkeit, im Gespräch mit Günter Grass zumindest die Möglichkeiten von Verständnis und Empathie auszuloten. Grass jedoch ließ sich davon nicht erschüttern, selbstgerechtes, monologisierendes Monument seiner selbst, während Kaniuk nur noch mit stummer, erbitterter Trauer zuhören konnte. Noch als alter Mann würde sich der Schriftsteller an jene Travestie „deutsch-jüdischer Symbiose“ erinnern, als ihm von Grass ebenso infam wie ahistorisch gebetsmühlenartig Bescheid gegeben wurde: „Ein Krieg löst kein Problem.“

Fast ungehört blieb auch der Wunsch von Amos Oz: „Wenn der Versuch unternommen wird, Israel durch einen unprovozierten Angriff zu vernichten und auszulöschen, dann sollte ein Deutscher dies als einen Angriff auf sich selber empfinden.“ Hatten all jene, die in den Folgejahren Oz mit Preisen geradezu überhäuften und ihn als eine Art sanften Plüsch-Teddy einer „Nahost-Verständigung“ missverstanden, jemals wirklich wahrgenommen, wofür dieser luzide und integre Intellektuelle stand? Hatten sie ihn gefragt, wie er sich als Frontsoldat im Sechstagekrieg gefühlt hatte, als die israelische Bitte um deutsche Masken als Schutz vor ägyptischen Gasbomben von der damaligen Bundesregierung mit dem Hinweis auf „deutsche Neutralität“ verweigert worden war, ehe schließlich auf robusten amerikanischen Druck hin doch Gasmasken geliefert wurden? Hatte man überhaupt begriffen, dass Oz, in Israel bis zuletzt eine Hassfigur für die politische Rechte, sein Friedenskonzept ganz anders buchstabierte als seine Nicht-Freunde von der deutschen Friedensbewegung? „Während sie behaupten, dass der Krieg das absolut Böse ist, sage ich, dass Aggression das absolut Böse ist. Wenn die ganze Welt die Haltung der deutschen Pazifisten übernähme, wäre diese Welt bald in den Händen von sehr, sehr üblen Leuten.“

Amos Oz‘ ewige Frage

Auch dieses Zweimal-zwei-ist-vier wird irgendwann wieder gesagt und überhört werden. Daher Amos Oz‘ Einschätzung des deutschen „Postkolonialismus“: „Ich habe niemals von einer Demonstration in Deutschland gehört, die sich gegen Verbrechen gerichtet hätte, die ein Land der Dritten Welt verübt hat – niemals habe ich auch nur den Hauch einer Empörung gespürt. Weil diese Länder so viel gelitten hätten, dass man ihnen deshalb manche Aggression nachsehen müsse? Das ist umgekehrter Rassismus, aber Rassismus.“ Die missliche Lage der Palästinenser werde zum Alibi für Terrorismus erklärt, während jahrhundertelange jüdische Leiderfahrung die Oberlehrerfrage provoziere, ob die Opfer denn nichts aus der Geschichte gelernt hätten. „Verstehen Sie, was ich meine? Das ist, gelinde gesagt, Heuchelei.“

Amos Oz ist tot. Die quasi unsterblichen Adressaten dieser Frage aber werden sich auch in Zukunft mit höhnischem Schulterzucken abwenden.




Geboren 1970 in Sachsen, verließ im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer die DDR. Mag weder Menschenschinder noch deren Rechtfertiger, hat die gleiche Allergie gegen Schönredner wie gegen Hysteriker. Hört "Scheiß Liberaler" gern als Lob. Wohnt, falls er nicht auf Reisen ist, in Berlin. Schreibt Romane, Erzählungen, literarische und politische Essays. In der von Hans Magnus Enzensberger gegründeten Anderen Bibliothek erschienen die Erzählbände „Schlafende Hunde“ und „Die Nacht von San Salvador“ sowie 2019 der Essayband „Dissidentisches Denken – Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters“. Marko Martin veröffentlichte auch literarische Tagebücher, so etwa „Tel Aviv – Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt“, „Madiba Days – eine südafrikanische Reise“ sowie „Das Haus in Habana – Ein Rapport“, das 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.