Zu doof für Benoist

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Alain de Benoist hat umgehend auf ein Portrait geantwortet, das ihm Ellen Daniel widmete: Er will kein Völkischer sein. Das sollte er mal seinen völkischen Fans erklären.

Mail vom 22. März (übersetzt aus dem Französischen von Ellen Daniel)

Madame,

Der Artikel, den Sie mir gewidmet haben, hat zumindest einen Verdienst: Er ist von einer so hochtrabenden Dummheit, dass es komisch wird. Nachdem ich mein ganzes Leben lang gegen die „Völkischen“ argumentiert habe, finde ich mich also als „Mastermind der Völkischen“ porträtiert. Da kann man nur lachen.

Gerade veröffentliche ich mein 105. Buch, in dem ich mich wie immer auf einen Sozialismus Proudhon’scher Prägung und auf eine marxistische Kapitalismuskritik beziehe. Diesen Weg habe ich auch ausführlich in meinen Memoiren erklärt. Aber diese Themen sind offenbar ein bisschen zu kompliziert für Sie.

Ihr

Alain de Benoist




Ellen Daniel, geb. in Hofheim am Taunus, studierte Politikwissenschaft und beschäftigte sich im Laufe ihres Journalistinnenlebens mit der Europäischen Union, dem Nahen Osten und mit dem Reisen. 2015 wechselte sie auf die andere Seite des Medienbetriebs und engagiert sich seitdem als PR-Profi für die Belange von Kindern und Jugendlichen, so bei SOS-Kinderdorf, der Roland Berger Stiftung und aktuell als Pressesprecherin beim Bayerischen Jugendring.