Zu doof für Benoist

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Alain de Benoist hat umgehend auf ein Portrait geantwortet, das ihm Ellen Daniel widmete: Er will kein Völkischer sein. Das sollte er mal seinen völkischen Fans erklären.

Mail vom 22. März (übersetzt aus dem Französischen von Ellen Daniel)

Madame,

Der Artikel, den Sie mir gewidmet haben, hat zumindest einen Verdienst: Er ist von einer so hochtrabenden Dummheit, dass es komisch wird. Nachdem ich mein ganzes Leben lang gegen die „Völkischen“ argumentiert habe, finde ich mich also als „Mastermind der Völkischen“ porträtiert. Da kann man nur lachen.

Gerade veröffentliche ich mein 105. Buch, in dem ich mich wie immer auf einen Sozialismus Proudhon’scher Prägung und auf eine marxistische Kapitalismuskritik beziehe. Diesen Weg habe ich auch ausführlich in meinen Memoiren erklärt. Aber diese Themen sind offenbar ein bisschen zu kompliziert für Sie.

Ihr

Alain de Benoist



Ellen Daniel begann ihr Leben im Taunus bei Frankfurt. Frankophile Neigungen zeigte sie schon als Elfjährige, nach dem Politik-Studium reichte es aber nur für Belgien: In Brüssel lernte sie zunächst als Korrespondentin, dann als Pressesprecherin im Europaparlament die EU von innen kennen. Später ging sie zum "Focus", wo sie Redakteurin im Auslands- und später im Kulturressort war und viel herumreiste. Heute arbeitet sie im Marketing für SOS-Kinderdorf. Sie ist überzeugte Europäerin und bodenständige Internationalistin, im allgemeinen wie im kulinarischen Leben.


Mit freundlicher Unterstützung von johannesdultz.com