Nischenprodukt Gentechnik - Nur ein unbeugsamer US-Konzern will nicht "genfrei" sein Ludger Weß

Mehr Eurythmie in der Pflanzenforschung?

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Grüne Parlamentarier haben eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, die zeigt, dass sie ein gestörtes Verhältnis zu Fakten und zur Forschungsfreiheit haben. Ihre Intention: Missliebige Forschungsprojekte sollen eingeschränkt, Esoterik gefördert werden.

Grüne Gentechnik wird in Deutschland in Umfragen von einer großen Mehrheit der Bevölkerung regelmäßig abgelehnt. Zwar wissen die wenigsten, allen voran die größten Gegner, worum es dabei eigentlich geht, aber die Ablehnung sitzt tief und wird nicht nur von den Grünen, sondern auch von der AfD, der Linken, der SPD und großen Teilen von CDU und CSU geteilt.

Grüne Gentechnik: Deutschland ist ausgestiegen

Die Lage könnte nicht eindeutiger sein. Im Agrar- und Lebensmittelbereich ist Deutschland völlig frei von Pflanzen, bei deren Zucht Gentechnik Pate stand: Seit 2008 werden keine entsprechenden Sorten mehr angebaut; Freilandversuche finden nach den regelmäßigen Anschlägen auf Versuchsfelder und Gewächshäuser (euphemistisch „Feldbefreiung“ genannt) seit 2013 nicht mehr statt. Sieht man von ein paar Erdnussbuttersüßigkeiten aus den USA ab, die entsprechend gekennzeichnet sind („aus genetisch veränderten Zuckerrüben, Mais und Sojabohnen hergestellt“), sind im Handel keine Lebensmittel mit Bestandteilen aus Pflanzen erhältlich, bei deren Zucht vor zehn oder 20 Jahren Gentechnik im Spiel war.

Im Sommer 2018 bekräftigte der Europäische Gerichtshof dann auch noch die Position von Gentechnikgegnern, dass es sich beim Genome Editing, einer modernen Form der seit Jahrzehnten praktizierten Mutationszüchtung, um eine Methode handelt, die unter die maßgebliche Freisetzungsrichtlinie der EU fällt. Pflanzenzüchtern, die deswegen eine Änderung der Gesetzeslage fordern, hat die mitregierende SPD bereits eine schroffe Absage erteilt.

Ein Sieg auf der ganzen Linie also: Grüne Gentechnik ist in Deutschland erledigt und das wird sich – wenn nicht ein Wunder geschieht – auf lange Zeit nicht ändern, auch wenn Teile der grünen Partei, etwa die Grüne Jugend Niedersachsen oder Theresia Bauer, grüne Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg, die Gentechnik-Feindschaft der derzeitigen Wortführer nicht teilen.

Mogelpackung

Grüne Fundamentalisten um Harald Ebner, Renate Künast und Friedrich Ostendorff sind jedoch noch immer nicht zufrieden. Sie planen jetzt offenbar die Skandalisierung der Tatsache, dass öffentliche Mittel in Forschungsprojekte fließen, in denen mit gentechnischen Methoden an Pflanzen geforscht wird.

Ihre Kleine Anfrage vom 22. Januar („Forschungsförderung des Bundes für die Agrogentechnik inklusive neuer Gentechnikverfahren“) beginnt mit einer klassischen Falschinformation: Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof im Sommer 2018 unterlägen, so schreiben sie, auch mit Genome Editing erzeugte Pflanzen „dem EU-Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen, insbesondere der Kennzeichnung als GVO“. Falsch daran ist, dass es in dem Urteil ebenso wie im Text der Richtlinie 2001/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. März 2001 nicht um gentechnisch, sondern um genetisch veränderte Pflanzen geht. Auch steht die Abkürzung GVO nicht für „gentechnisch veränderter Organismus“, sondern für „genetisch veränderter Organismus.“ Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

Denn auch Pflanzen, die mit ungerichteten Mutationstechniken erzeugt wurden und die in der Biolandwirtschaft in großer Zahl angebaut und deren Produkte im Biohandel verkauft werden, sind GVO im Sinne der Richtlinie. Der Gesetzgeber hat das ausdrücklich so festgelegt und die EuGH-Richter haben das in ihrem Urteil noch einmal bestätigt. Diese Pflanzen sind allerdings derzeit von der Zulassungs- und Kennzeichnungspflicht ausgenommen – eine Ausnahme, von der auch das Gericht sagt, dass jederzeit wieder davon abgewichen werden kann, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Das wollen Gentechnik-Gegner auf gar keinen Fall an die große Glocke hängen, denn sonst würde auch dem unbedarftesten Verbraucher klar werden, dass praktisch alle unsere Nahrungspflanzen auf technische Art und Weise erzeugte GVOs sind – auch die im Bioladen. Um dieses unbequeme Faktum mogeln sich Ebner & Co. hier hinweg, indem sie „genetisch veränderte Organismen“ in „gentechnisch veränderte Organismen“ verfälschen.

Die nächste Nebelkerze folgt zwei Absätze später. Die grünen Fragesteller behaupten „ökologische und wirtschaftliche Schäden, wie es sie im Bereich Gentechnik in der Vergangenheit bereits gegeben hat“ und zitieren einen „Schadenbericht Gentechnik“, den ein Lobbyverband der Öko-Industrie 2015 herausgegeben hat und der die Schäden weltweit auf „deutlich über 5,4 Mrd. US Dollar“ beziffert.

Mehr Chuzpe geht kaum: Man fordert erst eine sachlich nicht zu begründende strikte Trennung von Gentechnik- und Nicht-Gentechnikprodukten, um dann die Kosten zu beklagen, die diese aufwändige Trennung verursacht. Lobbyverbände haben durchgesetzt, dass erstens Spuren von Produkten, die aus Pflanzen stammen, die mit Gentechnik gezüchtet wurden, als „Kontamination“ gelten, sobald sie mit modernster Analytik in ihren eigenen Produkten nachweisbar sind und zweitens, dass solche Lebensmittel sodann aufwändig vernichtet werden müssen. Diese Lebensmittelverschwendung wird damit zum Schadensfall, an dem die Gentechnik schuld sein soll und nicht etwa die quasi-religiösen Reinheitsgebote der Industrieverbände – quasi-religiös deshalb, weil seit 1986, dem Jahr, in dem der erste Freilandversuch mit einer gentechnisch veränderten Pflanze stattfand, nicht ein Mensch durch solche Pflanzen oder ihre Produkte in irgendeiner Weise zu Schaden gekommen ist.

Suggestivfragen und eine Verschwörungstheorie

Nach diesen Fakten-verzerrenden Darstellungen, von denen die Verfasser hoffen dürfen, dass viele Medien sie ungeprüft übernehmen werden, folgen 43 Fragen. Darin wird von drei Bundesministerien (Landwirtschaft, Forschung und Wirtschaft) verlangt, aufzulisten, welche Forschungsprojekte sie und die ihnen unterstellten Bundesbehörden und öffentlichen Forschungseinrichtungen seit 2015 gefördert haben, bei denen irgendeine Form von Gentechnik „mit landwirtschaftlichem Bezug“ zum Einsatz kommt („bitte nach Projekt, Haushaltstitel, Zuwendungsempfänger, Ziel, ggf. Kooperationspartner aus der Wirtschaft, beteiligte Bundes- und Landesforschungsstellen, Gesamtsumme des Vorhabens, Summe der Bewilligung, Laufzeitbeginn und Laufzeitende aufschlüsseln“). Gefragt wird auch nach internationalen Verbundprojekten von Forschungseinrichtungen, etwa dem Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS) der Universitäten Köln und Düsseldorf, des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung und des Forschungszentrums Jülich.

Besonderes Interesse gilt der Zusammenarbeit mit der Bill und Melinda Gates-Stiftung in „Entwicklungs- und Schwellenländern“ im Bereich der Agro-Gentechnik. Bill Gates ist mit seinem Engagement für grüne Gentechnik und Impfkampagnen für Künast und Mitstreiter, was George Soros für die AfD ist – ein Agent finsterer Mächte, der im Hintergrund die Fäden zieht, um der Fetischfigur dieser Grünen, den Kleinbauern der „Schwellen- und Entwicklungsländer“, den Garaus zu machen. Renate Künast verbreitete erst im letzten Jahr einen Truther-Tweet, in dem Bill Gates wahrheitswidrig als Eigentümer von Monsanto bezeichnet wurde: „Monsanto own [sic!] by bill gates is a threat to the world“.  

Darüber hinaus fragen Künast & Co. auch nach Projekten im Bereich der Risiko- und Sicherheitsforschung mit Bezug zu „gentechnisch“ veränderten Organismen (wiederum in allen Einzelheiten) und der Identifizierung von Genome Editing-Eingriffe und sie wollen wissen, wie viel Geld für Forschungsprojekte zur konventionellen oder ökologischen Züchtung von besonders robusten, anpassungsfähigen und leistungsstarken Pflanzen oder Tieren für die Landwirtschaft sowie für „Fragestellungen des Ökolandbaus und/oder der ökologischen Lebensmittelherstellung“ ausgegeben wurde.

Die Antworten: offensichtlich

Die Liste der Forschungsprojekte, bei denen Gentechnik eingesetzt wird, wird sehr lang werden, denn in der modernen biologischen Grundlagenforschung gibt es praktisch kein Forschungsprojekt mehr, in dem nicht täglich Gentechnik eingesetzt wird.

Die Liste der Projekte zur Sicherheitsforschung wiederum dürfte kurz ausfallen, denn die schon 2014 vorgelegte Bilanz aus 25 Jahren öffentlich geförderter Sicherheitsforschung zu GVO-Pflanzen (vgl. auch die 2010 vorgelegte Bilanz der EU) war eindeutig: Anhaltspunkte für Gentechnik-spezifische Risiken konnten die Wissenschaftler bei keiner der zahlreichen untersuchten Pflanzen finden. Warum also noch mehr Geld zum Fenster hinauswerfen? Es ist wie in der Homöopathie: In den 200 Jahren ihres Bestehens hat nicht eine Untersuchung den Nachweis erbracht, dass sie wirksamer ist als ein Plazebo – warum also noch weiter forschen?

Doch darum geht es den Fragestellern gar nicht. Sie wollen ein möglichst grotesk wirkendes Missverhältnis behaupten können: Seht her, zig Milliarden für die Gentechnik, und nur ganz wenig Geld für die Sicherheitsforschung. Genau so gut könnte man sagen: Es ist ein Skandal, dass in den letzten Jahrzehnten Milliarden für die „schulmedizinische“ Krebsforschung ausgegeben wurden, ohne dass die Krankheit besiegt ist, und kein Geld dafür da war, die alternativmedizinische Krebsbekämpfung mit Kokosöl und milliardenfach verdünnter, rhythmisch beklopfter Tintenfisch-Tinte zu erforschen.

Auch die Forschung zur „Nachweisbarkeit eines gentechnischen Eingriffs mittels neuer Gentechnikverfahren“ ist müßig. Der Clou dieser Verfahren besteht ja gerade darin, dass sich die so erzeugten Pflanzen von natürlich mutierten Pflanzen nicht unterscheiden. Man könnte genauso gut mehr analytische Forschung fordern, um eine homöopathische C100- von einer C50-Verdünnung unterscheiden zu können.

Und was die „konventionelle oder ökologische Züchtung von besonders robusten, anpassungsfähigen und leistungsstarken Pflanzen oder Tieren“ angeht, behauptet Ebner an anderer Stelle: „Konventionelle Züchtung arbeitet mit dem Rüstzeug der Evolution, den natürlichen Mechanismen von Genregulation und Vererbung.“ Genau das tut sie nicht. Auch die konventionelle Zucht kommt nicht mehr ohne Gentechnik aus. Smart Breeding, genomische Selektion, Zell- und  Gewebekulturtechniken setzen täglich Gentechnik ein. Konventionelle Pflanzenzüchter nutzen sogar Genome Editing, etwa, um möglichst schnell zu klären, welche Gene an- oder abgeschaltet werden müssen, um eine gewünschte Eigenschaft zu erreichen. Danach können sie sich in einem großen Pool von mutierten Zellinien auf die Suche nach Pflanzenmaterial machen, in denen die gleiche Genveränderung vorhanden ist. 

Mehr Eurythmie in der Pflanzenzucht?

Was die „ökologische Züchtung“ angeht, so ist die an Rudolf Steiners Esoterik orientierte Demeter-Biolandwirtschaft Ursprung und Maß der Dinge. Künast und Ebner, die sich besonders gern im Demeter-Umfeld ablichten lassen (Ebner leistete seinen Zivildienst in einem Demeter-Betrieb ab), wissen genau, wie da „geforscht“ wird.     

Die ökologische Züchtung legt beispielsweise Wert auf „Wirksensorik“, die „bewertet, wie man sich nach dem Essen fühlt: wach oder müde, entspannt oder unruhig, tatkräftig oder hat man nur noch Lust fürs Sofa?“ Wer da an homöopathische „Wirkstoffprüfungen“ denkt, liegt nicht ganz falsch.

„Geforscht“ wird auch über „Bildekräfte“ des Saatguts anhand von „bildschaffenden Methoden (Kupferchlorid-Kristallisation, Steigbild)“. Bildekräfte, so erklärt der Forschungsring der biodynamischen Züchter, „sind synonym mit formgebenden Ätherkräften. Diese kommen vorwiegend aus dem kosmischen Ätherbereich, aber auch aus dem erdgebundenen Äther. Sie wirken demnach von oben und unten auf Lebewesen ein. (…) Da die Ergebnisse der Bildekräfteforschung nicht in Zahlenform, sondern bildlich wahrgenommen werden, besteht für die Betrachtenden die unmittelbare Möglichkeit, sich anhand der in Zeichnungen dargelegten Wahrnehmungsinhalte Zugang zu den unterschiedlich intensiven, harmonisch-disharmonischen Bildekräfte-Gesten zu verschaffen. Die Interpretation der Bilder bedarf eines wissenschaftlich exakten Studiums, das dem naturwissenschaftlichen Studium methodisch ähnlich, in den Inhalten aber verschieden ist.“ Dieses Forschungsprojekt wird – man mag es kaum glauben – an der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt:

„Seit dem 1. April 2003 wird an der Professur für Organischen Landbau der Justus-Liebig Universität Gießen im Bildekräftebereich geforscht.“ 

Am Keyserlingk-Institut im baden-württembergischen Salem betreibt man „goetheanische Botanik“: “Irdisch-vegetative Kräfte wirken herauf, bilden grüne Spelzen und sogar durch einen zusätzlichen Wachstumsimpuls die Grannen. Kosmisch-blütenhafte Kräfte wirken herunter, halten den Vegetationspunkt unter der Erde und bilden – wie oben dargestellt – von Anfang an parallelnervige Blätter.“ Und weiter: „Leben sucht sich aus den Zwängen der toten Materie zu befreien“, anhand von „Gesetzmäßigkeiten, die den physikalisch-chemischen übergeordnet sind.“  

Auf klangliche bzw. musikalische Beschallung des Saatguts setzen der biodynamische Öko-Zuchtbetrieb Obergrashof in Dachau und Ökozüchter in Bingenheim, unter wohlwollender Begleitung eines Professors für Pflanzenphysiologie an der Universität Amsterdam. In Bingenheim wird auch geprüft, wie Eurythmie auf ihre Pflanzen wirkt. Den Einfluss der Planetenkonstellationen studiert man an der Allmende Wulfsdorf, und am Dottenfelderhof in Bad Vilbel lassen Ökozüchter „die Winterkräfte in den zwölf heiligen Nächten rund um Weihnachten und Heilige Drei Könige“ auf ihr Saatgut wirken. Auch die Aussaattermine, der Einsatz homöopathischer Präparate und Eurythmie – getanzt vor eingeweichten Samen und der wachsenden Pflanze – werden hinsichtlich ihres Einflusses auf das Pflanzenwachstum beforscht. „Die bisherigen Beobachtungen“, heißt es seitens des Ökozuchtvereins Kultursaatgut e.V., „deuten darauf hin, dass die Beschallung von Saatgut zu Veränderungen in Wachstum (Blattstellung, Blattformen, Blühzeitpunkt) und Pflanzengesundheit bei Löwenzahn und Salat führen kann.“

Davon steht in der Kleinen Anfrage der anthroposophisch angehauchten grünen Antragsteller nichts. Aber wer sich der Forderung nach mehr Geld für „ökologische Züchtungsforschung“ anschließt, sollte wissen, was sich hinter diesem Schlagwort verbirgt: Esoterik pur.

Angriff auf die Freiheit der Forschung

Nun kann man sich wünschen, dass mehr Geld in Esoterik fließen möge, um die Wirkung von Molekülgedächtnissen, Planetenkonstellationen und Eurythmiedarbietungen auf Widerstandsfähigkeit und Geschmack von Pflanzen zu untersuchen. Der Spaß hört aber dann auf, wenn man die Öffentlichkeit täuscht, die wahren Hintergründe nicht offenlegt und dann noch versucht, die Axt an das Grundrecht der Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre zu legen.

In der Kleinen Anfrage scheint nämlich durch – und so sehen es auch grüne Parteimitglieder, die der Schwurbelfraktion sehr kritisch gegenüberstehen und sich eine Neubewertung modernen Pflanzenzuchtmethoden durch die Partei wünschen – dass Ebner, Künast und Ostendorff sich ganz offenbar wünschen, die Forschungsfreiheit durch politischen Einfluss auf die Vergabe von Forschungsgeld oder sogar eine Quote für Esoterikforscher und Gegner der grünen Gentechnik auszuhebeln.  Schon länger klagt Ebner nämlich darüber, dass „zig Abermillionen an Steuergeldern“ in eine „extrem einseitige Forschungsausrichtung fließen. Geld, das anderswo bitterlich fehlt“. Wissen Ebner und Künast nicht, dass im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Freiheit der Forschung fachkundige Forscherinnen und Forscher, die von der wissenschaftlichen Gemeinde gewählt wurden, nach aufwändigen Begutachtungsverfahren darüber entscheiden, welche Forschungsanträge finanziert werden? Oder wissen sie es und sympathisieren heimlich mit einem Staat nach ungarischem Muster, indem ein Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei darüber bestimmen, woran geforscht wird?




Schreibt seit den 1980er Jahren über Wissenschaft, vorwiegend Gen- und Biotechnologie. Davor forschte er als Molekularbiologe an der Universität Bremen. 2006 gehörte er zu den Gründern von akampion, das innovative Unternehmen bei ihrer Kommunikation berät. 2017 erschienen seine Wissenschaftsthriller "Oligo" und "Vironymous" bei Piper Fahrenheit. Ludger Weß kommentiert hier privat.