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Vom Ölfluch und Antisemitismus

Energie- und Verkehrstechnologien sind keine „weichen Themen“, sondern bestimmende Größen für Gesellschaft, Sicherheit – und auch für oder gegen die Verbreitung von Antisemitismus, schreibt Michael Blume in einem Gastbeitrag.

Lieber Lichtblick!

Unsere Autorin war auf dem Straßenfest in Leipzig-Connewitz und führte ein aufschlussreiches Gespräch mit zwei Kundenberatern des Ökostrom-Anbieters „Lichtblick“. Der Disput ist symptomatisch für den Zustand der energiepolitischen Diskurse in unserem Land.

Die Verkohle-Kommission

Die "Kohlekommission" schlägt einen Ausstieg bis 2038 vor – schrittweise. Nach den Kernkraftwerken wird so die zweite Säule der gesicherten Stromversorgung in Deutschland demontiert. Der Kommissionsbericht enthält Euphemisierungen und Wegsubventionierungen von Problemen, unbelegte Konsensbehauptungen, und den unausrottbaren deutschen Energiewende-Messianismus. Und dann gibt es noch das Kleingedruckte.

Mehr Energiedemokratie wagen

Der Abschied vom Steinkohlebergbau ist vollzogen, bald folgt die Kernenergie. Mit dieser angstgetriebenen Entscheidung berauben wir uns des einzigen Instruments für eine schadstoffarme und zuverlässige Stromversorgung. Ein Plädoyer für einen energiepolitischen Neustart, der ganz nebenbei auch ein Rettungsanker der SPD sein könnte.

Kein Blut für Gas!

Der jüngste Konflikt zwischen Russland und der Ukraine im Schwarzen Meer bringt einen verdrängten Konflikt wieder auf die Tagesordnung. Er ist gleichzeitig ein Testfall für die deutsche Bereitschaft, aus der russischen Expansionspolitik endlich harte Konsequenzen für das eigene Handeln zu ziehen – etwa die Entflechtung deutscher und russischer energiepolitischer Interessen…