Das Konzept de "Partei" lautete einmal: Kein Respekt vor niemandem. Doch inzwischen sind ihre Vertreter und viele ihrer Fans genauso verbissen und verbittert wie andere Linke.
Es gibt viele Kalendersprüche, die sich bei genauerer Betrachtung als Unsinn herausstellen. Einer davon: Satire tritt nicht nach unten! Warum sollte das so sein? Und wer sagt eigentlich, wo unten ist?
Symptombekämpfung statt tiefgreifender Analyse ist momentan schwer angesagt. Entsprechend scheute auch Richard Volkmann nicht davor zurück, eine zumindest fragwürdige Brücke von der Arbeit einer Satirepartei zur holocaustverharmlosenden Querfront zu schlagen. Eine Replik.
Die Corona-Demonstrationen zeigen, dass immer mehr Menschen Spektakel mit Politik verwechseln. Nicht zuletzt "ironische" Politprojekte haben dafür den Weg bereitet – nur, dass heute niemand mehr lacht.
Ob Politik, Wissenschaft oder Satire – wir haben verlernt, mit Mehrdeutigkeiten, Zwischentönen und Unsicherheiten umzugehen. Dieser Trend zur reduktiven Eindeutigkeit richtet Schäden an.
Ein Satire-Video des ARD-Jugendprogramms „Funk“ begrüßt die Epidemie als Beitrag im Kampf gegen die Überbevölkerung. Dahinter steht ein inhumanes Weltbild, das erschreckend weit verbreitet ist.
Das WDR-Kinderchor-Lied von der Klimakiller-Oma enthüllt weniger böse Absichten als schlechtes Handwerk. Denn auch Satire muss gut gemacht werden, damit sie funktioniert. Professionelle Anmerkungen zum „Umweltsau“-Skandal.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
Folgen Sie uns