Bernd Rheinberg

Lektor und gelegentlich Autor


Falling Men

In Kürze jährt sich der Terroranschlag vom 11. September 2001 zum zwanzigsten Mal. Mit dem Abzug der ISAF-Truppen aus Afghanistan bildet er die Klammer um eine Epoche, die für die Zukunft noch verstanden werden muss. Ein Versuch.

Der vergessliche Staat

Ein Staat legitimiert sich durch die Erfüllung seiner Aufgaben, zum Beispiel ein bestimmtes Quantum an Sicherheit zu geben. Was aber, wenn er dem nicht mehr gerecht wird? Und was hat das mit dem Verschwinden der Volksparteien zu tun? Wir erleben…

Kein Ruck, nirgends

Es liegt eine eigentümliche Stimmung aus Erstarrung und Gereiztheit über dem Land. Deutschland ist in den vergangenen zwölf Monaten wegen der Pandemie zu sich gekommen – und es hat ihm nicht gefallen, was es sehen musste. Das wäre jetzt die…

Das Land der neuen Stände

In Brandenburg ist das Gesetz, das die paritätische Zusammensetzung des Landtags sicherstellen soll, fast unbemerkt in Kraft getreten. Es könnte das Tor öffnen für Veränderungen, die Parlamentarismus und Demokratie schwer beschädigen.

Srebrenica unter anderem

Erinnerung muss höchst lebendig sein, sonst können wir aus Fehlern nicht lernen. Und gerade in Zeiten des Vergessens durch eilfertige Empörung braucht es das Erinnern an die Schrecken der jüngeren Geschichte. Reden wir also über Srebrenica.

Die Entdeckung der Eigentlichkeit

Das hat Corona geschafft: Es hat uns den Wert unseres normalen Lebens aufgezeigt. Normalität ist jetzt der „heißeste Scheiß“ unter der Sonne. Doch dahin zurück zu kommen, das wird nicht einfach werden. Notwendig ist es aber schon. Aus mehreren Gründen.