Marko Martin

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Geboren 1970 in Sachsen, verließ im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer die DDR. Mag weder Menschenschinder noch deren Rechtfertiger, hat die gleiche Allergie gegen Schönredner wie gegen Hysteriker. Hört "Scheiß Liberaler" gern als Lob. Wohnt, falls er nicht auf Reisen ist, in Berlin. Schreibt Romane, Erzählungen, literarische und politische Essays. In der von Hans Magnus Enzensberger gegründeten Anderen Bibliothek erschienen die Erzählbände „Schlafende Hunde“ und „Die Nacht von San Salvador“ sowie 2019 der Essayband „Dissidentisches Denken – Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters“. Marko Martin veröffentlichte auch literarische Tagebücher, so etwa „Tel Aviv – Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt“, „Madiba Days – eine südafrikanische Reise“ sowie „Das Haus in Habana – Ein Rapport“, das 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.

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Zwischen allen Fronten

Jens Hacke beschreibt in seinem Buch „Existenzkrise der Demokratie“, wie der politische Liberalismus in der Weimarer Republik unter die...

Bezweifle dein Narrativ!

David Grossmans Essayband „Eine Taube erschießen“ ist ein eindrucksvolles Plädoyer für den Geist der Freiheit und des Wagemuts.

Litauische Verrenkungen

Vor genau hundert Jahren wurde Litauen unabhängig, tut sich jedoch noch immer schwer mit der Erinnerung an den Holocaust....

Die Giftschränke von heute

Wie eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt das antitotalitäre Engagement jüdischer Schriftsteller und Intellektueller denunziert.

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