Hannes Stein

Hannes Stein, geboren 1965 in München, aufgewachsen in Salzburg, hat lange in Schottland, länger in Israel und am längsten in Hamburg und Berlin gelebt. 2007 in die Vereinigten Staaten ausgewandert, seit 2012 amerikanischer Staatsbürger. Verheiratet, ein Kind. Kulturkorrespondent der "Welt" und WamS" in New York. Bei KiWi erschienen seine Romane "Der Komet" und "Nach uns die Pinguine".


Heiteres Schweigen

„Festen“ zählt zu den ersten und bis heute besten Produkten der dänischen Filmbewegung „Dogma“. Mit zeitlichem Abstand lässt sich das Familiendrama von 1998 auch als Allegorie auf die heutige Zeit verstehen.

Höllengelächter

Die Senatsanhörung über Donald Trumps Richterkandidaten Brett Kavanaugh bestätigt ein uraltes Verhaltensmuster: Menschen tun abgrundtief Böses und amüsieren sich darüber – immer und immer wieder.

Der letzte Akt?

Es sieht so aus, als habe Donald Trump endgültig verloren. Doch es ist immer noch nicht sicher, dass diese Schrecken erregende Episode der amerikanischen Geschichte zu Ende geht.

Rotes Land, blaue Städte

Bei den amerikanischen „midterm elections“ im November beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass die Demokraten die Mehrheit der Wählerstimmen bekommen, neunzig Prozent. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich die Mehrheit der Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen, liegt nur bei fünfzig Prozent.

Über Grenzen

Die amerikanische Zivilgesellschaft hat Trump zur Rücknahme seiner teuflischen Direktive, Kinder an der amerikanischen Südgrenze von ihren Eltern zu trennen, gebracht – für Entwarnung ist es aber dennoch zu früh.