Foodwatch behauptet, dass jährlich 200.000 Menschen durch Pestizide ums Leben kämen. Mit Fakten hat das nichts zu tun. Unser Autor über die Hintergründe einer skrupellosen NGO-Kampagne.
Auch Bio-Bauern spritzen Pflanzenschutzmittel - und die sind keinesfalls immer umweltverträglicher oder weniger giftig als die Mittel der konventionellen Landwirtschaft.
Mitten in einer sich anbahnenden Hungerkrise ist Europa auf dem besten Weg, die Produktivität seiner Landwirtschaft drastisch zu reduzieren oder bestimmte Sektoren ganz abzuschaffen. Das soll der Umwelt dienen, Vorbild für die ganze Welt sein und gleichzeitig die Welternährung krisenfest machen - ein weiteres Kapitel einer im Europa um sich greifenden Realitätsverweigerung.
Die Grünen haben einen Lauf, die Wahlprognosen verheißen ihnen hohe Zuwächse. Aber wären sie der Verantwortung gewachsen? Sie müssten sich vor allem ihren eigenen Herausforderungen stellen.
Jan Grossarth hat in einem wichtigen und amüsanten Buch untersucht, weshalb die Angst vor "Gift" in der Nahrung so attraktiv ist - und wie Metaphern unser Denken lenken
Jeder hat’s schon mal gehört: Der Einsatz von Herbiziden und der Anbau von insektenresistenten Pflanzen ist sinnlos, denn beides führt nur zur Ausbreitung von Resistenzen. Die Natur schlägt zurück, man muss immer mehr Chemie einsetzen, alles wird immer schlimmer – besser, man lässt die Finger davon.
Herwig Grimm verbindet zwei scheinbar gegensätzliche Welten: Er absolvierte eine Ausbildung zum Landwirt und lehrt heute als Professor für Philosophie – sein Thema ist Tierethik. Unsere Gastautorin Judith Blage hat mit ihm darüber gesprochen, was wir Huhn, Schwein und Co. schulden.
Mehr und mehr afrikanische und asiatische Forscher, Universitäten, Regierungen und Landwirte setzen auf grüne Gentechnik. Europäischen Aktivisten passt diese Emanzipation nicht. Sie wollen Afrika und Asien in ein Ökoreservat verwandeln, das ihren Vorstellungen von Landwirtschaft entspricht.
Aktivisten und Parteien, die die konventionelle Landwirtschaft gern abschaffen möchten, sprühen derzeit wieder vor Untergangslust. Nach Waldsterben und Amphibiensterben haben sie das Insektensterben entdeckt. Es ist wie immer viertel nach zwölf.
Ohne Naturwissenschaft keine moderne Gesellschaft und keine Demokratie. Diese Erkenntnis wollen heute weder Politik noch Medien wahrhaben. Zeit für ein paar Thesen und Fragen.
Die Diskussion um Nahrungsmittel hat absurde Züge angenommen: Zeit für eine nüchterne Betrachtung der Lage und ein Plädoyer gegen die Methoden einer Industrie, deren einziges Produkt Panikmache ist.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
Der Hamas-Terror vom 7. Oktober war eine neue Dimension der Gewalt, der jüdisch-palästinensische Konflikt schwelt allerdings schon seit Jahrzehnten. Viele jüdische Intellektuelle
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