Amnesty International war mal eine glaubwürdige und wichtige Institution der politischen Öffentlichkeit. Jetzt hat sie sich selbst gerichtet und dem allgemeinen Populismus Vorschub geleistet.
Der Tod von George Floyd nach der Misshandlung durch einen Polizisten schockiert Amerika und die Welt, Demonstrationen und Ausschreitungen halten seit Tagen an.
Es ist schon alles gesagt worden, aber nicht von jedem. Dieser alte Spruch gilt für die „Umweltsau“-Satire im WDR erstaunlicherweise nicht. Es wurde geshitstormed und gestritten, aber ein paar inhaltlich wichtige Punkte sind in der Debatte bisher unterbelichtet. Stattdessen werden Parolen und Schlagwörter bemüht. Deshalb im Folgenden ein paar Anmerkungen zur Sache.
Es gab mal so etwas wie einen Knigge für den Umgang mit Andersdenkenden. Man blieb in der Sache hart, aber im Ton höflich, mit einem Schuss Ironie. Nicht so jedoch Joachim Nikolaus Steinhöfel. Der operiert am liebsten giftig und laut. Daher an dieser Stelle ein offenes Wort.
Falsche Zitate, erfundene Zusammenhänge und eine Debatte, die mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hat. Der Umgang mit unserem Text „System Greta“ ist ein Schulbeispiel dafür, warum unsere Debattenkultur vor die Hunde geht.
Populisten – das sind angeblich immer die Anderen. Doch die sozialen Medien machen es uns leicht, selbst zu Populisten zu werden. Mit verheerenden Folgen für die politische Kultur.
Nach einem Hacker-Angriff auf seine privaten Daten und einem missglückten Wahlkampf-Tweet, der ihm einen Shitstorm einbrachte, sagt der Grünen-Vorsitzende den sozialen Netzwerken „Bye-bye“. Nicht ohne lautstarke Ankündigung in den sozialen Netzwerken natürlich. Sein Ausstieg ist symptomatisch für die Mischung aus Naivität und Vermeidungshaltung, mit der unsere politischen Eliten, insbesondere die technikkritischen Grünen, technologischen Herausforderungen begegnen.
Der Schriftsteller Uwe Tellkamp hat sich politisch rechts positioniert. Das ist für die linke Öffentlichkeit ein Problem. Ein Problem ist es für Tellkamp selbst und uns alle, dass er sich viel weiter verrannt hat. Zeit, ihn zurückzuholen.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
Wo ist eigentlich der mündige Verbraucher geblieben? Der Autoskandal offenbart eine Gesellschaft, die sich mit Nichtigkeiten beschäftigt, aber vor den wirklichen Problemen
„Wie hältst du‘s mit der Kernenergie?“ Das ist eine Frage, um die sich die medial omnipräsente Klimastreik-Bewegung bislang herumgedrückt hat. Bis ihre
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