Bei der Wahl in Berlin wurde zum ersten mal der Zionismus zum innenpolitischen Thema. Und die Linke hat mit dem Antizionismus gewonnen. Das ist die Zäsur des 20. September 2026.
Das rechtspopulistische Regime Viktor Orbáns in Ungarn ist gestürzt worden. Doch sein politisches Drehbuch aus Antiliberalismus, EU-Feindlichkeit und Günstlingswirtschaft findet potentielle Nachahmer in vielen Ländern Europas.
Der UN-Migrationspakt gilt als eine völkerrechtlich nicht bindende internationale Übereinkunft. Dem Populismus von links wie rechts wird das egal sein – er kann leider seinen miesen Gewinn daraus ziehen.
Die Union bekommt eine neue Führung. Damit beginnt der Richtungsstreit in der letzten verbliebenen Volkspartei. Und das Ringen um die Handlungsfähigkeit Deutschlands.
Wenn keiner mehr Mainstream sein will, wo bleibt dann die Mitte? Um das geistig-politische Zentrum der Bundesrepublik ist es einsam geworden. Wir brauchen ein Navi für die Mitte.
Gegen die Vereinnahmung des Judentums durch die neugegründete Vereinigung „Juden in der AfD“ gingen jüdische Organisationen in Frankfurt auf die Straße. Alexandra Poljak vom Bund jüdischer Studierender schildert hier, warum sie dort gegen die AfD protestierte.
Der Gründer der "Juden in der AfD" (JAfD), Dimitri Schulz, hat ein in jüdischen Kreisen außergewöhnliches Faible für einen antiken, durchaus umstrittenen Rabbiner, den Christen als den Sohn Gottes verehren – während Juden noch immer auf den Messias warten.
Wo keine Krise ist, da sollte die Politik nicht selbst für eine sorgen. Deutschland geht es eigentlich gut. Die Demokratie kann Einiges aushalten. Aber die Politik braucht auch den Wandel ihres Personals. Sonst nehmen alle Schaden. Ein Kommentar aus gegebenem Anlass.
Worte und Argumente sind die mächtigsten Waffen des Parlamentarismus – auch und gerade im Kampf gegen Extremisten. Unglücklicherweise setzen Politiker wie Johannes Kahrs weder das eine noch das andere vernünftig ein.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
James Camerons bombastisches 3D-Epos verrührt Naturkitsch mit dem Mythos vom Edlen Wilden, plumper Kolonialismuskritik und pseudospiritueller Esoterik. Der Film ist ein Frontalangriff
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