Tagged Atomabkommen mit dem Iran

Wiener Chuzpe

Der österreichische Bundeskanzler tanzt gerne auf zwei Hochzeiten: Die Sicherheit Israels ist ihm genauso ein Anliegen wie gute Geschäfte mit dem Iran. Dass beides nur schwer miteinander vereinbar ist, irritiert ihn dabei keineswegs, wie nun anlässlich des pompösen Staatsempfangs für Hassan Rouhani in Wien zu erkennen war.

„Der ist ja irre!“

Der Kollege Hannes Stein hat meine Einschätzung, Donald Trump handle nicht irrational, in einem Beitrag zurückgewiesen. Warum er damit recht haben könnte und doch völlig falsch liegt, das erklärt dieser Widerwiderspruch.

Iran-Deal? It’s identity politics, stupid!

Weder hat der Iran-Deal den Nahen Osten sicherer gemacht, noch den Iran von seinen nuklearen Ambitionen abgebracht. Mit den europäischen Befindlichkeiten korrespondiert er dafür umso besser. Der Abschied der USA aus dem Atomabkommen trifft die selbsternannten „Friedensdiplomaten“ daher auch nicht politisch, sondern im Kern ihrer Identität.

Die Waffe seiner Wahl

Donald Trump arbeitet sein Programm ab – und die Welt tut überrascht. Tatsächlich ist sein Handeln vor allem ein Affront gegen Europa. Aber es bleibt keine Zeit, beleidigt zu tun. Die Zeit der Soft Power ist vorbei.

Bombenstimmung

Wenn auf Trump Verlass ist, dann in der Hinsicht, dass man sich eben nicht auf ihn verlassen kann. Und so hat der amerikanische Präsident nach einem wirren Zick-Zack-Kurs in Nahost endlich mal eine richtige Entscheidung getroffen und den Irandeal aufgekündigt. Wie eine kaputte Uhr, die zweimal am Tag die richtige…