Richard Volkmann

Studierter Historiker aus München, leidenschaftlicher Kartensammler und im Brotberuf in der jüdischen Bildungsarbeit aktiv. Bestens vertraut mit der Rolle als liberaler Exot und Quotenkapitalist. Hier und bei den Ruhrbaronen schreibt er zu deutscher und amerikanischer Politik und Israel.
Sein Motto: „Geheimratsecken wollen auch schön eingerichtet sein!“


Triumph des Gewollthabens

Aus guten Gründen ist Deutschland ein politischer Zwerg auf der Weltbühne. Seine Diplomaten überschätzen sich maßlos und seine Journalisten sind zu nah am Wasser gebaut. Die jüngste UN-Sicherheitsratssitzung zum Nahen Osten zeigt das beispielhaft.

Schtonk! II

Keinen Piep wird "Der Spiegel" bis auf Weiteres von sich geben können, ohne dass Querulanten mit gab.ai-Link in der Twitter-Bio jeden I-Punkt zerpflücken. Schlimmer noch: Die ganze Branche wird darunter leiden.

Manifest des Nichts

Das Jüdische Museum Berlin hätte ein Leuchtturm in der deutsch-jüdischen Landschaft der Gegenwart werden sollen. Stattdessen beschränkt es sich auf offensive Unverbindlichkeit und ein Eventprogramm am Rande der Selbstverzwergung.

Natürlich blond

Die AfD warnt vor den „Spannungen der multikulturellen westdeutschen Gesellschaft“ – und offenbart dabei eine geistige Beschränktheit, die sich nur unzureichend auf den übermäßigen Konsum von Rotkäppchen-Sekt zurückführen lässt.

Anständig geblieben

Die Antideutschen waren mal der sympathische Teil der deutschen Linken: undogmatisch und frei von den in diesen Kreisen üblichen, antiwestlichen Ressentiments. Doch diese Zeiten sind vorbei. Eine Fremdscham.