Es hört nicht auf. Die Fakten werden in Abrede gestellt, Sprache missbraucht, der Lüge ein Vorteil verschafft. Zu viele Deutsche wenden sich von den Tatsachen ab. Und fühlen sich als Durchblicker. Dagegen diese Wutrede.
Beim Thema Waffenlieferungen bemüht sich das Kanzleramt, die enge Abstimmung mit den Verbündeten zu betonen. In Wirklichkeit sieht der deutsche Weg indes längst wie ein Sonderweg aus, schreibt unser Gastautor Marcus Welsch.
Noch immer fehlt es am Verständnis für die Mechanismen dieses Krieges. Ohne weitere qualifizierte Waffenlieferungen für die ukrainische Armee droht der Krieg in ein endloses Patt zu münden.
Nach einem halben Jahr "Zeitenwende" ist die Bilanz ernüchternd: Während Deutschlands Freiheit täglich im Donbas verteidigt wird, verteidigt Deutschland wieder nur sich selbst.
Deutsche Diskussionen um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine leiden verstärkt an Experten ohne Expertise und Tatsachenverweigerung, die als kritische Haltung getarnt wird. Ein Plädoyer für eine Debattenkultur der Fakten und der Deutlichkeit.
Um Putins Krieg zu erklären und bisweilen zu entschuldigen, werden gerne die NATO-Osterweiterung oder demütigende Erfahrungen der russischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ins Diskursfeld geführt. Doch man muss Jahrhunderte zurückspulen, um ein vollständiges Bild zu bekommen. Unsere Autorin hat es getan
Ein Offener Brief von Intellektuellen und Künstlern sowie ein Essay von Jürgen Habermas sind zur gleichen Zeit erschienen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch viel gemeinsam.
Der Offene Brief von Alice Schwarzer, Dieter Nuhr und anderen sagt wenig zur Ukraine aus. Dafür ist er ein Zeitdokument der niederträchtigen deutschen Selbstbezogenheit
In Deutschland ist man offenbar immer noch nicht gewillt, der Realität dieses Krieges ins Auge zu schauen. Unseren Autor – ein Dokumentarfilmregisseur, der viel in der Ukraine unterwegs ist – fragt sich warum. Sein Tagebuch erscheint in loser Folge an dieser Stelle.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
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