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„Mein geliebter Führer…“

Eine Sammlung von Briefen an den »geliebten Führer« gibt einen Einblick in die Gemütslage von Hitlers Deutschen. Hier findet sich Volkes Stimme, seine Verblendung und seine Verherrlichung von »Partei und Führer«. Kurioses, Skurriles, Groteskes – kurzum: Alltägliches aus der Mitte des Führer-Volkes

Im Täuschungs-Labyrinth

Der Theologe Norbert Lüdecke rechnet in einem neuen Buch mit der Kirche ab. Auch mit dem sogenannten »Synodalen Weg«. Der ist nichts anderes als eine große Selbsttäuschung der katholische Laien – und ein Täuschungsmanöver der Kirchen-Obristen. Bleibt die Frage: Warum machen die Gläubigen das eigentlich mit?

„Attention, es spricht Daniel, der Weise.“

Soeben ist Marko Martins Buch „Die Unschuldigen von Ipanema“ erschienen, Erzählungen aus der Welt des (gleichgeschlechtlichen) Eros zwischen Russland, Jerusalem, Tokyo, Marseille und Rio de Janeiro, wo die drei Titelhelden leben. Eingebettet in diese Prosatexte, die nicht von „Identitätspolitik“ erzählen, sondern von individuellem Wagemut und Renitenz gegenüber repressiven Kollektiven: Dialoge…

Adern der Wahrheit

Vor dreißig Jahren starb in Wien die Schriftstellerin und Kulturpublizistin Hilde Spiel. Eine gutbürgerliche Herzenslinke, die „die Weite der alten österreichischen Monarchie, die noch in uns war“ ohne schönfärberischen Goldrand beschrieb, sondern im Wissen um Niedergang und Verlust. Ihre Geschichten sind vergangen, aber ihr Stoff bleibt ewig aktuell.

Auf die Form kommt es an

Der Philosoph Robert Pfaller spürt in seinem neuen Buch dem viele Jahrhunderte alten Konflikt zwischen Form und Inhalt nach. »Die blitzenden Waffen« gerät dabei zu einem scharfsinnigen Plädoyer gegen die Missachtung der Form in Kultur und Gesellschaft.