Tagged Nahostkonflikt

Affirmative für Deutschland

"Der Spiegel" verteidigt seine Enthüllungsstory über eine pro-israelische Lobby in Deutschland. Dabei verstrickt er sich tief in einen journalistischen Stil, den das Magazin meisterhaft beherrscht – und der höchst problematisch ist.

Anständig geblieben

Die Antideutschen waren mal der sympathische Teil der deutschen Linken: undogmatisch und frei von den in diesen Kreisen üblichen, antiwestlichen Ressentiments. Doch diese Zeiten sind vorbei. Eine Fremdscham.

Der Kinderkreuzzug der Tamimis

Die Trivialisierung von Politik macht auch vor dem Nahen Osten nicht halt. Beispiel: Der Fall Ahed Tamimi, auch "Shirley Temper", genannt, die gerade zu acht Monaten Gefängnis wegen fortgesetzter körperlicher Attacken auf israelische Sicherheitskräfte verurteilt wurde.

„Ja aber“ und „nie wieder!“

Mit viel Ratlosigkeit blickt Deutschland auf Antisemitismus in der muslimischen Community. Dabei profitiert der Judenhasser an sich vor allem von der Schwäche der Mehrheit. Ein klares Zeichen dagegen müsste ohne Wenn und Aber Pro-Israel sein. Doch das kann eine Nation voller „Israelkritiker“ nicht verantworten.

Trump beendet einen unwürdigen Eiertanz

Wer Sigmar Gabriel, Federica Mogherini und Recep Tayyip Erdogan gegen sich hat, kann nicht ganz daneben liegen. Und so ist eine Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem aus vielen Gründen zu begrüßen. Für die Gewaltwelle, mit der palästinensische Repräsentanten jetzt drohen, wären sie ausschließlich allein verantwortlich.