An der Freien Universität in Berlin gastiert eine amerikanische Kulturwissenschaftlerin, deren akademischer Output vor allem aus Hetze gegen Israel besteht.
Der Antisemitismus treibt nicht erst seit dem 7. Oktober sein Unwesen. Er hat schon in den Jahren zuvor strategisch geschickt seine Positionen bezogen. Und wird immer mehr zu einer Bedrohung.
Seit dem 7. Oktober haben die Versuche, die Erinnerung an den Holocaust zu relativieren, wieder zugenommen. Das ist kein Zufall, wie man gerade erkennen kann.
Friedrich Dürrenmatt wäre am Dienstag 100 Jahre alt geworden – höchste Zeit, seine unkonventionelle Beschäftigung mit Israel, Religion und Staat neu zu entdecken. Gerade weil sich der Dramatiker und Essayist dabei auch heute bei Islamisten und einer bestimmten Linken unbeliebt machen würde.
Weil der Bundestag klare Kante gegen Judenhass zeigt, fühlen sich deutsche Kulturschaffende in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt und veröffentlichen ein Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“. Das Dokument ist eine Bankrotterklärung, moralisch, intellektuell und sprachlich. Und der Titel ist ein Skandal.
Wenn der sogenannte Widerstand gegen die Kommerzialisierung bei Millionen Jubel auslöst und Millionen bringt, dann ist das ebenso wohlfeil wie scheinbar progressives politisches Bewusstsein, das nichts anderes ist als BDS-Propaganda. Ein Stück über Hybris und Unaufrichtigkeit eines Phantoms.
Wenn es um die Verurteilung von Antisemitismus geht, ist Berlins Regierender Bürgermeister Müller vorn dabei. Was seine warmen Worte wert sind, zeigt indes die Besetzung des Beirats im neuen Islam-Institut der Humboldt-Universität: Nichts.
Viele Musiker unterstützen die BDS-Kampagne und treten nicht in Israel auf. Vor Palästinensern mögen sie ihre Sangeskünste jedoch auch nicht präsentieren.
Am Sonntag zogen Demonstranten aus Solidarität mit dem „Großen Marsch der Rückkehr“ durch Berlin. Da mischten sich Märtyrer-Gesänge mit Hammer-und-Sichel-Flaggen.
Weil der geplante Auftritt einer Israel-Hasserin an der FU Berlin auf Empörung stieß, sieht sich die Hauptstadt-Universität nun als Opfer einer Medienkampagne.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
Den einen ist „Heimat“ nichts anderes als ein nationalistischer Kampfbegriff, den anderen die Umschreibung eines tiefen persönlichen Gefühls. Was kann in dieser
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