Immer wieder treten ehemalige Generale der Bundeswehr an die Öffentlichkeit und stellen sich auf die Seite Russlands. Warum ist das so? Der Versuch einer Analyse.
Am 21. August vor 80 Jahren starb Leo Trotzki nach einem Mordanschlag. Verbannt, verleugnet und verteufelt wie kaum eine andere historische Gestalt endete sein Leben im mexikanischen Exil. Lohnt es sich, noch heute seine Schriften zu lesen? Unser Autor findet ja.
Um Putins Krieg zu erklären und bisweilen zu entschuldigen, werden gerne die NATO-Osterweiterung oder demütigende Erfahrungen der russischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ins Diskursfeld geführt. Doch man muss Jahrhunderte zurückspulen, um ein vollständiges Bild zu bekommen. Unsere Autorin hat es getan
Unter Impfgegnern ist es mittlerweile üblich, alle Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-Seuche als diktatorisch zu bezeichnen; manche Ungeimpfte heften sich gar gelbe Sterne an und vergleichen sich mit Juden. Für uns ein Anlass, sich auszumalen, wie zwei wirkliche Diktaturen — die Nazi-Diktatur und die Sowjetunion unter Stalin — mit der Pandemie umgegangen wären.
Vor zwei Jahrzehnten trat Boris Jelzin als russischer Präsident zurück. Seitdem führt Wladimir Putin das Land – erst autoritär, mittlerweile wie ein Diktator. Zugleich hat er keines der Probleme Russlands gelöst. Um davon abzulenken, wird permanent eine Bedrohung durch den Westen inszeniert. Unser Autor zeichnet die Herrschaft des neuen Zaren nach.
Der einstige britische Premier habe aus Feigheit Osteuropa verraten, heißt es. Doch was als Appeasement heute einen schlechten Ruf hat, kann auch ein genialer Schachzug gewesen sein.
Unsere Autorin war als technikhistorische Expertin bei der Presse-Premiere eines Seriendramas über den Reaktorunfall von 1986. Ein Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der Darstellung einer Atomkatastrophe auf der Leinwand.
Im August 1968 erlebte Heinrich Böll den sowjetischen Einmarsch in Prag. Der Band „Der Panzer zielte auf Kafka“ erinnert an jenes Geschehen, das Böll nachhaltig prägen sollte.
Mitten in Europa hinterlassen Russlands Hybridkrieger Tote und Verzweiflung und zerstören gezielt legitime Staatlichkeit. Der Langmut, mit dem der Westen auf die postsowjetischen Kriege reagiert, ist fatal. Zeit, aufzuwachen.
Ein Autorenblog für alle, die gern streiten und nicht an den Weltuntergang glauben. Die Salonkolumnisten schreiben über Politik und Kultur – klug, pointiert und in vielen Stimmen, die sich oft uneins sind. Verteidiger der offenen Gesellschaft, Gegner jeder Schwarzmalerei.
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